Knatsch um Spitäler
Weil jeder Kanton seine eigene Spitalpolitik betreibt, kommt es zum Streit: Für den Wettbewerb bestehe keine faire Basis.
Weil jeder Kanton seine eigene Spitalpolitik betreibt, kommt es zum Streit: Für den Wettbewerb bestehe keine faire Basis.
Von Anna Wanner
Bern. – Das Parlament wollte eigentlich über die neue Spitalfinanzierung Kosten sparen. Doch je nach Kanton wird das Gesetz unterschiedlich ausgelegt. Knackpunkt ist die Frage, ob der Kanton weiterhin in Infrastruktur investieren darf. Während die einen es als die Aufgabe des Staates ansehen, die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten, bezeichnen andere das Eingreifen der Kantone als nicht legitime Subventionen. Der Streit akzentuiert sich in Grenzregionen wie dem oberen Zürichsee. Das Linth-Spital in Uznach (St. Gallen) liegt keine 15 Autominuten vom Spital Lachen (Schwyz) entfernt. Der Schwyzer CVP-Nationalrat Alois Gmür kritisiert, dass zwischen den beiden Spitälern der Wettbewerb verzerrt sei, weil St. Gallen sein Spital unterstützte, Lachen aber ohne Finanzspritzen auskommen müsse.
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