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Kesb in der Kritik

Behördewin. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) wurde vor zwei Jahren eingeführt – mit dem Ziel, die Vormundschaft zu professionalisieren.

Südostschweiz
06.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Die über 1400 mit Laien besetzten Vormundschaftsbehörden wichen 148 Fachgremien. Ihnen gehören in der Regel Juristen, Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen an. Sie kümmern sich zum Beispiel um minderjährige Kinder, deren Eltern diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen können. Oder sie setzen einen Beistand ein, wenn betagte Personen ihre Finanzen nicht mehr selber regeln können.

Unter den politischen Kritikern der Kesb sind vornehmlich Vertreter der SVP anzutreffen. Sie halten das System für viel zu teuer. Ausserdem habe die Fachbehörde zu viel Macht. Bereits ist eine Volksinitiative angedacht. Der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander fordert unter anderem strafrechtliche Verfolgung bei Fehlentscheiden von Kesb-Mitgliedern.

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