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Keine Konkursgefahr für Hotel «Alexander»?

Die gegen sie eingereichten Konkursandrohungen seien nicht gerechtfertigt, behauptet die Mieterin des «Alexander»-Hotels Davos, und setzt sich mit einer Klage zur Wehr.

Südostschweiz
08.02.12 - 01:00 Uhr

Von Béla Zier

Davos. – Die Auseinandersetzung zwischen der Besitzerin des Davoser Hotels «Alexander» und der Betreiberin geht in die nächste Runde (Ausgabe vom 4. Februar). Die von der Gebäudeeigentümerin gegen die Mieterin Swiss Hospitality Industries Holding AG (SHI) eingereichten Konkursandrohungen seien «nicht gerechtfertig, ganz im Gegenteil». Das erklärte gestern Bodo von Düring von der Firma SHI auf Anfrage. Man habe darauf mit einer sogenannten Feststellungsklage reagiert. Von Düring teilte weiter schriftlich mit: «Die SHI befindet sich entgegen drittseitiger Behauptungen keineswegs in Konkursgefahr.» Der Streit zwischen der SHI und der Liegenschaftsbesitzerin, der SPI Real Estate AG (SPI), hatte 2011 begonnen und dreht sich vor allem um Mietzinsforderungen. Laut der SHI reichte man letztes Jahr beim Bezirksgericht Prättigau/Davos Klage auf Herabsetzung des Mietzinses sowie auf Schadenersatz ein. «In ihrer Klage wird die SHI beweisen, dass allfällig geschuldete Mietzinsen bis wenigstens 2014 bereits bezahlt sind», hält von Düring fest.

Vermieter ist ganz anderer Ansicht

Bei der Liegenschaftsbesitzerin, der Firma SPI, vertritt man allerdings eine komplett andere Ansicht. «Die SHI hat zwei Konkursandrohungen über insgesamt 390 500 Franken zuzüglich Zins erhalten. Wie man unter diesen Umständen nicht in Konkursgefahr stehen kann, ist schleierhaft», hält der Rechtsvertreter der SPI in einer gestrigen Stellungnahme fest.

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