Kanton zahlt 390 000 Franken für psychiatrische Tagesklinik
Die psychiatrische Tagesklinik am Kantonsspital Glarus läuft seit Oktober. Nun ist auch der Vertrag dazu ausgehandelt.
Die psychiatrische Tagesklinik am Kantonsspital Glarus läuft seit Oktober. Nun ist auch der Vertrag dazu ausgehandelt.
Von Fridolin Rast
Glarus/Chur. – Seit Oktober betreut die psychiatrische Tagesklinik am Kantonsspital Glarus psychisch kranke Erwachsene. Sie sollen damit nach einem Stationäraufenthalt weiter betreut werden. Nun hat der Regierungsrat den Vertrag dazu genehmigt und rückwirkend in Kraft gesetzt.
Vertragspartner sind der Kanton Glarus und die psychiatrischen Dienste Graubünden. Mit den Bündnern sowie mit den St. Galler Psychiatrischen Diensten Süd in Uznach hat es zuvor während vier Jahren einen Pilotbetrieb gegeben, wie der Regierungsrat im Bulletin schreibt. Der Bedarf sei aus gesellschaftlichen Gründen in der ganzen Schweiz massiv gestiegen.
Kanton trägt 55 Prozent der Kosten
Das neue Angebot verursacht dem Kanton Glarus Kosten von maximal 390 000 Franken pro Jahr. Der Kanton beteiligt sich mit 55 Prozent der Kosten, «obwohl die Finanzierung ambulanter Leistungen grundsätzlich Sache der Krankenkassen wäre», wie es weiter heisst. Mit den beiden grossen Verbänden seien entsprechende Tarife vereinbart worden: Von einer Tagestaxe von 376 Franken bezahlt der Kanton jeweils 206 Franken pro ganzen und 103 Franken pro halben Tag. Die Tagesklinik startete mit fünf Plätzen; seit Anfang Jahr sind es acht Tages-Therapieplätze. Bericht Seite 3
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