JAHRESCHRONIK
JANUAR
JANUAR
Neue Kooperation. Am 3. Januar erscheint erstmals der «Bote» in der neuen Kooperation mit der «Neuen Luzerner Zeitung». Der Inhalt wurde ausgebaut und das Layout angepasst sowie modernisiert. Die vielen positiven Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern bestätigen, dass dieser Schritt richtig war.
Über 23 cm Eisdicke. Trotz den warmen Temperaturen konnte Eismeister Louis Schönbächler in Euthal auf dem Sihlsee das beste Eis seit 14 Jahren präsentieren. Das Klareis war deutlich über 23 cm dick. Dank einer Eishobelmaschine und Schönbächlers Arbeit ist das Sihlsee-Natureis beinahe so glatt wie in einer Eishalle.
Kinderparlament macht weiter. Auch ohne Patronat des Kantonsrats, der seinen finanziellen Beitrag gestrichen hat, will das Kinderparlament weiter tagen. Zur Finanzierung wurde eine Stiftung gegründet, ein Hauptsponsor hat seine Unterstützung zugesichert.
125 Mio. Franken Schwarzgeld. Im Kanton Schwyz haben letztes Jahr 166 Steuerzahler freiwillig Schwarzgeld in der Höhe von 125 Mio. Franken nachdeklariert. Dies ist ein neuer Rekord. Durch die Selbstanzeigen und die damit verbundene «Weisswaschung» gehen sie straffrei aus. Ein einziger Steuerzahler unter ihnen deklarierte so 25 Mio. Franken.
FEBRUAR
Unteriberg hält den Ja-Rekord. Die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP ist schweizweit hauchdünn angenommen worden. Klar war das Ergebnis im Kanton Schwyz. In Unteriberg etwa betrug der Ja-Anteil fast 88 Prozent, ein Rekordwert auch über die Schwyzer Kantonsgrenzen hinweg.
Diskussion über Verlegung des Bushofs. Die Auto AG möchte den Busbahnhof Schwyz neu bauen und den Bushof nach Seewen verlegen. Regierungsrat Othmar Reichmuth allerdings macht klar, dass der Busknoten auch künftig in Schwyz bleiben muss. Eine weitere Idee taucht auf, den Bushof auf den heutigen Brüöl-Parkplatz umzulegen.
Agro Energie baut aus. Die Agro baut rasant aus, die Biogasanlage und Heizzentrale stossen bereits an ihre Kapazitätsgrenzen. Jetzt ist mit dem Bau einer zweiten Heizanlage begonnen worden. Dank innovativer Technik kann ab November auch aus Holz Strom produziert werden.
47 Mio. Franken für neuen Bahnhof. Der Eisenbahnknotenpunkt Arth-Goldau wird ab 2015 zur Grossbaustelle. Die SBB verbauen für die Sanierung 47 Mio. Franken. Die Infrastruktur soll erneuert und angepasst werden, um den Bahnhof Neat-tauglich zu machen. Im Bahnhofsbereich werden dafür 16 Weichen und Gleise von rund 2,3 km Länge erneuert. Zudem werden praktisch alle Perron-Anlagen abgerissen und durch neue Anlagen ersetzt.
MÄRZ
Neuer Bauernpräsident. Der Schwyzer Christoph Bamert wurde zum neuen Präsidenten der Bauernvereinigung des Kantons Schwyz gewählt. Sein Vorgänger Hanspeter Egli aus Trachslau hatte seinen Rücktritt erklärt. Bamert sass bereits drei Jahre als Kassier im Vorstand und in der Geschäftsleitung.
Weniger Bussen. Die Verkehrsstatistik zeigt klar, dass die Anzahl der Bussen im vergangenen Jahr abgenommen hat. Insgesamt wurden über 2 Mio. Franken weniger als im Vorjahr eingenommen. Die Tendenz werde sich fortsetzen, zeigen sich die Fachleute überzeugt.
Autobahn wird saniert. Das Bundesamt für Strassen hat die Sanierung der A 4 zwischen Küssnacht und Brunnen in seinen Massnahmenkatalog aufgenommen. Die Arbeiten beginnen 2016 und sollen drei Jahre dauern. Noch ist die Verkehrsführung nicht bestimmt, möglich wäre, dass die Strecke während der Bauzeit nur einspurig befahren werden kann.
Was lange währt … Es war nicht leicht, die Interessen von Kanton, Bezirk, Gemeinde, Nutzern, Anwohnern und Eigentümern unter einen Hut zu bringen. Jetzt ist nach 32 Jahren eine Lösung für das Gebiet Hopfräben in Brunnen gefunden worden.
APRIL
Ausbau der Rigi Bahnen. Der Bahnhof in Goldau, der Neubau auf Kaltbad: Die Rigi Bahnen investieren weiter. Doch damit nicht genug. Geplant ist auch der Kauf von neuem Rollmaterial. Dieses wird mit dem Rekuperationsbremssystem bestückt, das heisst, die Wagen können bei der Talfahrt Strom ins Netz zurückspeisen.
Sigristenhaus AG. Die Gemeinde Illgau will das Sigristenhaus sanieren, zwei Nachbarbauten abbrechen und neu erstellen. Damit dies finanziell verkraftet werden kann, wählt die Gemeinde eine Art «Outsourcing». Das «Sigristenhaus soll darum für den Bau und Betrieb an eine Aktiengesellschaft gehen, in der auch Private Aktien zeichnen können».
Zuwachs. Der Kanton Schwyz kann nochmals eine höhere Einwohnerzahl ausweisen. Gemäss Statistik wohnten per Stichtag 31. Dezember 2013 151 377 Personen innerhalb der Kantonsgrenzen, 1,03 Prozent oder 1547 Personen mehr als im Vorjahr. National ist die Bevölkerung um 1,2 Prozent angewachsen.
MAI
Fehlendes Angebot. Alle 30 Schwyzer Gemeinden haben es begrüsst, dass auf kantonaler Ebene Fortschritte durch ein Fahrradkonzept erarbeitet wurden. Noch ist aber bezüglich Langsamverkehr-Angebot grosser Aufholbedarf da, es ist eigentlich kaum vorhanden. Darum brauche es jetzt grosse Anstrengungen, der Kanton soll dabei den Lead übernehmen.
Weltjugendtag. Über 800 Jugendliche aus der ganzen Deutschschweiz und einige ausländische Gäste teilten während drei Tagen in Schwyz Erlebnisse und Erfahrungen des christlichen Glaubens. Workshops, Lichterprozessionen, Begegnungen mit Bischöfen wechselten sich ab mit erfahrenen Momenten grosser Gastfreundschaft der Schwyzer Bevölkerung.
Unterirdisch. Im Steinbruch Zingel am Lauerzersee werden die grosser Gesteinsbrocken nun unterirdisch verkleinert. Um die Lärm-, Staub- und Erschütterungsemissionen einzudämmen, stellten die Steinbruch-Betreiber eine neue Steinbrecher-Maschine in eine Felskaverne.
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