Infrastrukturprojekte werden konkretisiert
Vitznau Der Gemeinderat befasst sich mit verschiedenen Infrastrukturaufgaben. Im Fokus steht die künftige Gestaltung des Dorfkerns.
Vitznau Der Gemeinderat befasst sich mit verschiedenen Infrastrukturaufgaben. Im Fokus steht die künftige Gestaltung des Dorfkerns.
amtl. Diese umfasst die unüberbaute Reimenmatte, die künftige Nutzung und Ausgestaltung des Dorfplatzes zwischen dem Restaurant Rütli und der röm.-kath. Kirche sowie die seit Kurzem thematisierte Frage einer unterirdischen Autoeinstellhalle beim alten Friedhof zwischen der röm.-kath. Kirche und dem Hotel Rigi. Vitznau hat trotz der baulichen Entwicklung und den gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre im Dorfzentrum etwas von seiner ursprünglichen dörflichen Identität erhalten können. Es ist dem Gemeinderat bewusst, dass der Dorfkern baulich und gestalterisch noch gestärkt werden kann.
Der Gemeinderat möchte daher eine Auslegeordnung machen, damit das weitere Vorgehen in Bezug auf die Reimenmatte, aber auch in Bezug auf die weitere Zentrumsentwicklung konkreter festgelegt werden kann. Gemäss räumlichem Leitbild soll der Dorfkern identitätsbildend sein und auch verdichtet genutzt werden. Aufgrund der geschilderten Ausführungen zu den drei «Baustellen» Reimenmatte, Dorfplatz und alter Friedhof erachtet der Gemeinderat eine ganzheitliche Dorfkernplanung als sinnvoll und zweckmässig. Zur Dorfkernplanung (Hochbauten) gehören auch Infrastrukturprojekte und verkehrsplanerische Ideen und Aspekte.
Bevölkerungsbefragung
Der Gemeinderat hat angekündigt, im Frühling eine Bevölkerungsumfrage zu starten. Die Bevölkerung erhält so Gelegenheit, sich konkret zur Gemeindeentwicklung von Vitznau zu äussern. Die sogenannte Spurgruppe, welche die Umfrage vorbereitet, traf sich bereits zur ersten Sitzung. Die Spurgruppe entwickelt die inhaltlichen Vorgaben für die Umfrage. Letztere wird neutral von einem Fachbüro durchgeführt. Der Gemeinderat wird die drei Projektideen Reimenmatte, Dorfplatzgestaltung und Autoeinstellhalle bei der röm.-kath. Kirche vorerst zurückstellen, bis die Bevölkerungsbefragung abgeschlossen und die Zukunftskonferenz mit der Bevölkerung durchgeführt sind. Der Gemeinderat geht davon aus, dass die Umfrage im Frühling und die Zukunftskonferenz noch vor dem Sommer abgeschlossen sein werden. Werden die drei Projektideen von der Bevölkerung mitgetragen und unterstützt, ist die Zentrumsplanung (Machbarkeit, Synergien, Nutzungsmöglichkeiten usw.) ausgewählten Fachplanern in Auftrag zu geben.
Je nach Ergebnis dieser Planungsabklärungen können die drei Projekte zeitlich gestaffelt ausgeführt werden.
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