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Im Wortreich «vergiiget, verjuchzet, verzapft»

Christine Lauterburg, Dide Marfurt und Tanja Kummer haben in der Stadtglarner Buchhandlung Wortreich Schweizer Folklore präsentiert.

Südostschweiz
01.03.14 - 01:00 Uhr

Von Jessica Loi (Text und Bilder)

Glarus. – Die Formation aus drei Kunst-Solisten führte gleichzeitig auf moderne und volkstümliche Art die Schweiz vor. Christine Lauterburg sang, jodelte, spielte Geige und Langnauerli. Auch mit ihrem «theaterlichen Darbieten» gewann sie die Sympathie der Zuschauer.

Auch die Schriftstellerin Tanja Kummer begeisterte mit ihren «Spoken Words», den ausschliesslich für die Bühne geschriebenen Texten.

Früher Bettler, heute Dide Marfurt

Was früher den Minnesängern und den «besseren Leuten» vorbehalten war und später nur von Bettlern, Huren und Bauern gespielt wurde, wird jetzt von Dide Marfurt performt: Die Drehleier. Mit ihr und der Halszither, dem «Trümpi» – das ist eine Art Maultrommel – sowie der helvetischen Sackpfeife faszinierte Marfurt und nahm die Zuschauer musikalisch mit in ein eindrückliches Stück Vergangenheit.

Ein Hauch Nostalgie: Die Kunstsolisten performen wie die Minnesänger von einst.

Vreni Pulfer

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