Herzhaft lachend ins neue Jahr 2015
Christoph Meier lacht am 1. Januar in Braunwald gleich zweimal – über das Rekord- ergebnis «seiner» Sportbahnen und am Neujahrsapéro in der Tödihalle über Clown Olli Hauenstein.
Christoph Meier lacht am 1. Januar in Braunwald gleich zweimal – über das Rekord- ergebnis «seiner» Sportbahnen und am Neujahrsapéro in der Tödihalle über Clown Olli Hauenstein.
Von Martin Meier
Braunwald. – Ohne Unterbrechung fährt die Standseilbahn die Wintersportler auf die Sonnenterrasse von Braunwald. Denn besser und schöner könnten sich die Pisten und das Bergpanorama den Gästen zum Jahresanfang nicht präsentieren. «Obwohl die Bahnen noch fahren, kann ich mich jetzt schon über einen Rekordtag freuen», sagt Christoph Meier, Direktor der Braunwalder Sportbahnen, kurz nach 16 Uhr. Anstossen ist also angesagt – nicht nur auf einen Traumtag, sondern vor allem auch auf das neue Jahr.
Hunderte sind gekommen
Während Tausende sich noch auf den Pisten vergnügen, sind Hunderte in die Tödihalle gekommen – zum traditionellen Neujahrsapéro. Small Talk hier, Häppchen da. Gekommen ist nicht nur Christoph Meier, auch Peter Zweifel, der Präsident des Braunwalder Dorfvereins, Kaspar Marti vom Departement Gesellschaft und Tourismus Glarus Süd und Paul Aebli, Präsident der Gemeindestube Schwanden, stossen an. Unter den Gästen erblickt man auch den Glarner Geologen Markus Feldmann. Sie alle warten auf den Star des Vorabends – auf Clown Olli Hauenstein. Der Mann, der schon das Publikum im Schweizer Nationalzirkus Knie und im Circus Roncalli begeistert hat.
«Wie guter Chaplin»
Schlag halb fünf betritt der Clown die Bühne: «Hauenstein reisst das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin», schreibt die «Wiener Zeitung». «Fein und komisch wie guter Chaplin», schreibt «Le Monde». «Brillant und erstklassig in seinem clownesken Fach», die «Neue Zürcher Zeitung» und «virtuos und perfekt beherrscht er die klassische Kunst», meint die «Süddeutsche Zeitung». Das Publikum darf also auf Hauenstein gespannt sein. Die Erwartungen sind entsprechend hoch.
Doch Hauenstein erfüllt sie mit seinem Bühnenprogramm «Piano und Forte» mit Bravour. Er präsentiert keine übliche Clownerie, keine Zirkusklamotte, sondern Poesie und Humor mit Tiefsinn rund um einen schwangeren Mann und einen Konzertflügel.
Nicht im Scheinwerferlicht, sondern auf der Balustrade hinter einem Scheinwerfer versteckt, lacht Jacqueline Jenny vom Braunwald-Klausenpass Tourismus herzhaft. Ihr Chef Roger Zogg lacht unten in der voll- besetzten Tödihalle. Etwas abseits lachen weitere prominente Gäste wie Nadja Sieger und Urs Wehrli, bekannt als Komiker- und Kabarett-Duo Ursus und Nadeschkin. Auf Hauensteins Auftritt folgen Zugaben. Und auf weitere Zugaben hofft auch Christoph Meier – von Wettergott Petrus.
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