Glarner EC holt in Bülach keine Punkte
Trotz einer soliden Leistung gelang es den Glarner 3.-Liga-Hockeyanern nicht, den EHC Bülach ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Der GEC geriet im Startabschnitt mit 1:4 in Rückstand und verlor 4:7.
Trotz einer soliden Leistung gelang es den Glarner 3.-Liga-Hockeyanern nicht, den EHC Bülach ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Der GEC geriet im Startabschnitt mit 1:4 in Rückstand und verlor 4:7.
Eishockey. – Die Auftaktpartie nach der Weihnachtspause hielt für den GEC am Sonntag einen starken Gegner bereit. Der Tabellenzweite EHC Bülach ist mit 112 Toren aus zwölf Partien das offensivstärkste Team der Liga. Diese Qualitäten spielten die Gastgeber gegen den Glarner EC vor allem in der Startphase aus: Nach 16 Minuten hatten die Bülacher schon viermal getroffen.
Hattrick von Jeremias Müller
Traten die Glarner bis dahin vornehmlich durch Konterchancen offensiv in Erscheinung, liess der EHC Bülach dem GEC nach dem 5:1 zu Beginn des Mitteldrittels nun etwas mehr Spielraum. Diesen nutzte Jeremias Müller, der bereits im Startdrittel den ersten Glarner Treffer erzielt hatte, zu zwei weiteren Toren (35. und 38.). Er sorgte mit seinem Hattrick für das Glarner Highlight in dieser Partie. Bülach reagierte aber auf jedes Gegentor ohne Zögern und konnte das Skore jeweils praktisch im Gegenzug wieder erhöhen.
«Im zweiten Drittel boten sich uns zwar einige Chancen, leider fehlte uns aber zeitweise der Glaube daran, dass wir Bülach wirklich schlagen können», analysiert GEC-Trainer Chris-tian Zimmermann. «Wäre es uns in dieser Phase gelungen, mehr Druck zu erzeugen, wären wir allenfalls in die Reichweite von Punkten gekommen.»
Entscheidende Partien stehen an
Die letzten 20 Minuten in Bülach dürften die Glarner für die kommenden Spiele durchaus positiv stimmen. Trotz mehreren Unterzahlsituationen konnte der GEC weitere Gegentreffer verhindern und entschied den Schlussabschnitt mit 1:0 für sich. «Wir müssen versuchen den Schwung aus dem letzten Drittel ins nächste Spiel mitzunehmen», sagt Zimmermann.
Die Meisterschaft geht für den GEC nun in eine vorentscheidende Phase. Glarus liegt in der Tabelle nur haarscharf vor den beiden Abstiegsplätzen. Die kommenden Spiele gegen Zugerland, Limmattal und Küssnacht am Rigi wären die perfekte Gelegenheit, um sich mit Siegen etwas Luft zu verschaffen und dem Ziel Ligaerhalt einen grossen Schritt näher zu kommen. (mlu)
Bülach – Glarner EC 7:4 (4:1, 3:2, 0:1)
Kunsteisbahn Hirslen, Bülach. – 35 Zuschauer. – SR Lebeda, Sprenger.
Tore: 3. R. Frighetto (Burch) 1:0. 4. J. Müller (S. Müller) 1:1. 4. S. Ganz (Meier) 2:1. 7. Burch (R. Frighett/Ausschluss D. Müller) 3:1. 17. Burch 4:1. 22. Burch (Bentele, Auböck/Ausschluss Glarus) 5:1. 35. J. Müller (S. Müller, Streiff) 5:2. 37. Bentele (R. Frighetto, Auböck/Ausschluss Ehrat!) 6:2. 38. J. Müller (S. Müller) 6:3. 38. S. Ganz (Meier, Auböck) 7:3. 59. S. Müller (J. Müller, Streiff) 7:4.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Bülach, 6-mal 2 Minuten gegen Glarus.
Glarus: Lutz Fabio, Ciprian, Müller Dominic, Müller Jeremias, Müller Simon, Streiff, Bühler, Stüssi, Lutz Mathias, Hauser, Anderegg, Schönfelder, Largo, Lutz Simon, Micheroli.
Bemerkungen: Glarus ohne Faoro, Waldvogel, Herzog, Bernegger (alle verletzt), Freuler, Zehnder und Kubli (alle abwesend).
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