Gisin wird Siebte, Sara Hector gewinnt
ski alpin Dominique Gisin hat beim Weltcup-Riesenslalom in Kühtai mit Platz 7 für das beste Schweizer Saisonresultat in dieser Disziplin gesorgt. Der Sieg ging an die Schwedin Sara Hector.
ski alpin Dominique Gisin hat beim Weltcup-Riesenslalom in Kühtai mit Platz 7 für das beste Schweizer Saisonresultat in dieser Disziplin gesorgt. Der Sieg ging an die Schwedin Sara Hector.
si. Dominique Gisin schuf sich die Basis für ihr erstes Top-10-Resultat im Riesenslalom in dieser Saison im ersten Lauf, als sie als Sechste nur 0,61 Sekunden auf die Halbzeit-Führende Mikaela Shiffrin einbüsste. Dass sich die Obwaldnerin am Morgen im Ziel heftig geärgert hatte, war nicht etwa ihrer Leistung geschuldet: «Ich habe geglaubt, dass mir ein Fehlstart unterlaufen ist. Doch ich hatte grosses Glück, denn es war nicht so.» Sie sei den ersten Lauf im Wissen um die drohende Disqualifikation «mit Wut, aber richtig gut und befreit» gefahren, befand Gisin. Ihre zuvor besten Saisonklassierungen in dieser Disziplin waren die zwei 20. Plätze in Aspen und Are gewesen, dazu kam der Ausfall in Sölden. Am Ende fehlten Gisin gestern nur 0,68 Sekunden zum Sieg und eine halbe Sekunde zum Podest. «Im zweiten Lauf fehlte mir etwas der Mut. Ich fuhr im oberen und mittleren Teil zu rund. Doch ich bin sehr glücklich mit meiner Platzierung und dass ich endlich einmal meine guten Trainingsleistungen auch im Rennen bringen konnte», sagte die Abfahrts-Olympiasiegerin, die im Riesenslalom erst einmal besser klassiert gewesen war: Ende Oktober 2012 als Vierte in Sölden.
Guts Rückfall
Ähnlich wie Gisin konnte auch Lara Gut in den bisherigen Riesenslaloms nicht überzeugen. Die Tessinerin, in dieser Disziplin seit Saisonbeginn noch ohne Top-20-Platzierung, klassierte sich allerdings auch in Kühtai nur als 18. Nach halbem Pensum war Gut noch Zehnte gewesen. Die drei restlichen Schweizer Starterinnen Wendy Holdener (34.), Simone Wild (46.) und Fabienne Suter (47.) hatten die Finalteilnahme deutlich verpasst.
Den Sieg in Kühtai, das als Ersatzveranstalter für Semmering einsprang und wo erstmals überhaupt Weltcup-Rennen stattfanden, sicherte sich Sara Hector. Die 22-jährige Schwedin hatte zuletzt schon bei ihrem Heimrennen in Are als Zweite überrascht. Zwei Wochen nach der ersten Top-3-Platzierung gelang ihr schon bei erster Gelegenheit der Sprung auf die oberste Treppenstufe des Podests.
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