Geheime P26 reichte bis Schwyz
Kanton 1990 ist die geheime Widerstandsorganisation P26 aufgeflogen. Ein Skandal erster Klasse. Jetzt hat erstmals ein Mitglied aus Schwyz darüber gesprochen
Kanton 1990 ist die geheime Widerstandsorganisation P26 aufgeflogen. Ein Skandal erster Klasse. Jetzt hat erstmals ein Mitglied aus Schwyz darüber gesprochen
cj. Unter dem Druck des Kalten Krieges war sie dafür vorgesehen, im Falle einer Besetzung der Schweiz den Widerstand weiterzuführen: Das war die Organisation P26. Im Zuge des Fichen-Skandals ist sie damals aufgeflogen und wurde schnell als «illegale Geheimarmee» kritisiert. Trotz vieler Publikationen sind die Details und Hintergründe bis heute tatsächlich nicht bekannt, die Akten werden bis 2041 noch unter Verschluss gehalten. Bis vor Kurzem durften auch die ehemaligen Mitglieder der P26 nicht darüber sprechen. Jetzt hat das geändert. Erstmals hat mit Alfred Segessenmann ein Schwyzer über seine damalige Beteiligung gesprochen. Dabei zeigte sich, dass auch im Kanton Schwyz Zellen der P26 bestanden haben. Mit Verstecken für Waffen, Sprengstoff, Gold und Funkgeräten. Auch wurden weitere Namen von ehemaligen P26-Mitgliedern bekannt, zum Beispiel jener des vor einem Jahr verstorbenen Edwin Simon aus Küssnacht. Seite 5
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