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Geerenweg mit neuer Brücke an sichererem Ort

Der Wanderweg hoch über dem Walensee war gesperrt, weil die Brücke über das Filzbachtobel vom Unwetter zerstört worden war. Nun wurde sie durch eine neue 30 Meter gegen den See hin ersetzt.

Südostschweiz
17.11.10 - 01:00 Uhr

Von Irène Hunold Straub

Filzbach. – Der abenteuerliche Weg vom Gäsi ins Mülital und hoch nach Obstalden ist wieder passierbar. Die alte Holzbrücke, deren Widerlager nach einem Unwetter im Juni 2009 unterspült worden und eingebrochen war, ist komplett ersetzt worden: durch eine Stahlkonstruktion der Firma PS Metall aus Netstal.Vorerst war man sich nicht im Klaren, ob lediglich die eine Hälfte instandgestellt werden sollte. Dann aber fiel der Entscheid zu Gunsten einer Neukonstruktion. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der frühere Standort steinschlaggefährdet war. Dadurch, dass die neue Brücke 30 Meter talwärts gegen den See hin versetzt wurde, ist diese Gefahr nun deutlich geringer.

Astra bezahlte

Die Brücke wurde mit dem Helikopter in zwei Flügen eingeflogen, nachdem das Fundament durch den Baumeister vorbereitet worden war. Danach mussten noch die Roste befestigt und die Geländer montiert werden. Über den Winter ist der Weg zu ausgesetzt, zu nass und zu gefährlich. Während der Wanderzeit aber bietet er viel Abwechslung und in heissen Monaten Abkühlung. Schon seit dem Bau der Walenseestrasse oblag der Unterhalt des Geerenwegs dem Kanton, da Fussgänger die Strasse nicht mehr passieren durften. Als dann im Rahmen des NFA der Unterhalt neu geregelt wurde, waren neu die Gemeinden verantwortlich. Beim Geerenweg zeigte sich das Astra jedoch grosszügig, weil jeweils auch die Felssäuberung für die darunter liegende Strasse vorgenommen werden muss. Die Gemeinde Filzbach ist deshalb froh, dass das Astra die Kosten für die neue Brücke vollumfänglich übernommen hat.

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