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Gebietsreform definitiv ab kommendem Jahr

Nun ist es definitiv: Graubünden wird ab 2016 neu strukturiert sein. Nach dem «Ja» zur Anschlussgesetzgebung der Gebietsreform an der Urne Ende November hat die Regierung nun beschlossen, die Reform fahrplanmässig auf den 1.

Südostschweiz
Freitag, 16. Januar 2015, 01:00 Uhr

Januar 2016 in Kraft zu setzten.

Elf neue Regionen werden dann operativ und lösen 39 Kreise, 14 Regionalverbände und elf Bezirke ab, wie die Regierung gestern mitteilte. Für die Vorbereitungsarbeiten ist ein Übergangsgremium zuständig aus alle Gemeindepräsidenten einer künftigen Region. Das Übergangsorgan hat das Funktionieren der Region auf das Startdatum hin sicherzustellen. Der Regierungsbeschluss zum Inkrafttreten der Gebietsreform löst verschiedene Fristen aus: 35 Kreise lösen sich auf 2016 als Körperschaften auf. Die vier Kreise Domleschg, Mesocco, Oberengadin und Surses hingegen, die überkommunale Aufgaben wahrnehmen, bestehen bis Ende 2017 weiter. Als Wahlsprengel für die Wahlen des Grossen Rates bleiben alle Kreise bis auf Weiteres erhalten.

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