Freudiges Wiedersehen am Tag vor der WM-Entscheidung
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Pascal Jenny ist in diesen Tagen ein viel beschäftigter Tourismusdirektor. Der starke Franken und Diskussionen um das neue Tourismusgesetz fordern ihn. Nichtsdestotrotz freut sich der OK-Präsident auf die fünfte Auflage von Ice Snow Football. Das WM-Turnier ist sein Kind. Es ist eine Aroser Erfolgsgeschichte.
Bereits am Vortag waren die Spieler, die bei der heutigen Schneefussball-WM antreten, mehrheitlich im Schanfigg anzutreffen. Einige beteiligten sich sogar beim Sponsorenturnier. Andere geniessen das schöne Wetter, spazieren um den Obersee und geniessen die Annehmlichkeiten der Wintersportdestination. «Herrlich ist es hier», sagt Carlos Valderrama. Er habe vieles gemacht und erlebt. Auf Schnee Fussball gespielt, das sei für ihn aber etwas Neues», so der Kolumbianer.
Am Abend geht es für die aus der ganzen Welt angereisten ehemaligen Fussballer mit der Luftseilbahn zur Mittelstation. Dort wartet auf sie der Begrüssungs-Apéro – im Freien. Es ist wie jedes Jahr. Wiedersehen macht Freude. Der für den Bündner Fussball-Verband arbeitende Ex-Internationale Pascal Thüler herzt den Dänen Stig Töfting, mit dem er 1999 für Duisburg in der Bundesliga spielte. Der Südamerikaner Paulo Sergio und der Holländer Aron Winter liegen sich in den Armen. Der Ire Terry Phelan und (Fussball-)Weltenbummler Lutz Pfannenstiel plaudern über gemeinsame Zeiten in Neuseeland. Nicht minder freudig ist die Begrüssung zwischen den ehemaligen Stuttgartern Frank Verlaat, Adrian Knup und Guido Buchwald. Etwas abseits prosten die Deutschen Paulo Rink und Marko Rehmer bereits auf die Titelverteidigung an, die sie heute Nachmittag anstreben – zum vierten Mal. Gross ist die Vorfreude auf das Turnier auch bei Marc Hottiger, der zum ersten Mal ins Schweizer Team für Arosa aufgeboten ist. Mit ehemaligen Nati-Teamkollegen auf dem Platz zu stehen, darauf freuen sich Stéphane Chapuisat, Kubilay Türkyilmaz, Marco Zwyssig und Hakan Yakin, der für den «Südostschweiz»-Fotografen sogar in den Schnee steigt.
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