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Europa soll sich auf seine Identität besinnen

Zur Islam-Debatte

Südostschweiz
28.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Die Pegida ist in der Schweiz angekommen, wurde verlautet. Diese Vereinigung wird nazi- und anderen rechtsextremen Kreisen zugeordnet, was definitiv falsch ist. Unter den Demo-Teilnehmern befinden sich ganz einfach Bürger, die mit Sorge die Islamisierung Europas verfolgen. Im Januar haben sich 57 Prozent der deutschen Bevölkerung besorgt geäussert.

Das im 2010 erschienene Buch von Thilo Sarazin, früherer SPD-Finanzminister von Berlin, «Deutschland schafft sich selber ab», war der Beginn der Erkenntnis der Gefahren. Sarazin belegt mit Zahlen, dass die Zuwanderung und die grossen Kinderzahlen der muslimischen Bevölkerung unverhältnismässig wachsen im Verhältnis zur deutschen Bevölkerung und dass deren Kinderzahl nicht ausreicht, um die abendländische Kultur mittelfristig zu erhalten. Das ist die Seite der demografischen Entwicklung. Anderseits gibt es die religiöse Seite.

Es gibt keinen «normalen» und einen «radikalen», sondern nur einen Islam: Der Koran ist unveränderliches Gotteswort, wer ein guter Moslem sein will, nimmt ihn ernst. Infolge seiner ihm «innewohnenden Militanz» und seiner «Ethik der Unterwerfung» (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen «Islam light». Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed. Dr. Theo Faulhaber, Wien, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Autor des Buches «Abschied von Europa – Aus Abendland wird Morgenland» meint unter anderem, dass eine Religion und deren Inhalte zu beanstanden, erlaubt sein muss. Wer christliche Kirchen kritisiert, muss nicht automatisch «links» sein, wer dies beim Islam tut, nicht automatisch «rechts». Weinerlich wird bedauert, dass immer wieder die Tötungsgebote des Korans zitiert werden, anstatt zu beklagen, dass sie in ihm überhaupt formuliert sind.

Nicht der, der den Islam kritisiert, ist der Faschist, sondern der Islam enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen (Hamed Abdel-Samad, deutscher Politikwissenschaftler u. v. a.).

Viele Moslems und ihre Freunde behaupten, dass die Verbrechen von IS, Boko Haram etc. nichts mit dem Islam zu tun haben. Das ist Realitätsverweigerung. Kein Christ, Jude, Hindu, oder Buddhist kämpft im Djihad. Also müssen die täglichen Terror-Grausamkeiten etwas mit dem Islam zu tun haben.

Integrationsprobleme in Europa gibt es fast ausschliesslich bei Moslems. Integrationsschwierigkeiten liegen kaum an der Ethnie, sondern in hohem Masse an der Religion. Das Resultat: unter anderem Bildung von Parallelgesellschaften.

Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die im Gange befindliche Islamisierung beschleunigen, und dann könnte es bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz, wie viele Beispiele zeigen. Fazit: Die Wahrheit muss zumutbar sein – auch über den Islam.

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