Es waren keine K.-o.-Tropfen
Zugsda. In den Proben der Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin sind keine K.-o.-Tropfen nachgewiesen worden. Die Zuger Staatsanwaltschaft teilte gestern mit, Blut und Urin der 34-Jährigen seien frei von jeglichen Substanzen gewesen.
Zugsda. In den Proben der Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin sind keine K.-o.-Tropfen nachgewiesen worden. Die Zuger Staatsanwaltschaft teilte gestern mit, Blut und Urin der 34-Jährigen seien frei von jeglichen Substanzen gewesen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass mit absoluter Sicherheit keine Substanzen im Spiel waren. Wie Polizeisprecher Marcel Schlatter auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte, ist GHB (Gamma-Hydroxybutyrat) nur acht Stunden in Blut und Urin nachweisbar. Im Falle von Jolanda Spiess-Hegglin vergingen zwischen dem mutmasslichen Vorfall und der Probe-Entnahme im Spital aber rund 20 Stunden. Eine allfällige Substanz wäre längst abgebaut gewesen. Definitiv ist das Ergebnis zudem noch nicht: Die Ärzte nahmen ihr auch eine Haarprobe, deren Analyse aber noch etwas länger dauert. «Wir haben grundsätzlich immer noch keine Ahnung, was sich in dieser Nacht zugetragen hat», sagte Schlatter weiter. Dies werde nun in den kommenden Wochen abgeklärt. Seite 11
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