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Einbürgerungsrat hat auch 2015 viel zu tun

Der Einbürgerungsrat Glarus hat im vergangenen Jahr fünf Einbürgerungsgesuche bewilligt. Sechs Personen erhielten das Gemeindebürgerrecht.

Südostschweiz
03.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Glarus. – Im Jahr 2014 wurden während sieben Einbürgerungsrats-Sitzungen zwölf Gesuche von einbürgerungswilligen Personen geprüft und behandelt, wie Ratspräsidentin Andrea Trümpy im Jahresrückblick festhält. Dabei konnte nach den Einbürgerungsgesprächen vor dem gesamten Einbürgerungsrat für fünf Personen eine positive Stellungnahme an den Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons abgegeben werden.

Eine Person musste mangels sozialer und kultureller Integration abgelehnt werden. Eine Gesuchstellerin wurde für ein Jahr zurückgestellt und erhält die Möglichkeit, innert Jahresfrist an einem zweiten Einbürgerungsgespräch ihre Integration unter Beweis zu stellen. Sechs Personen wurde das Gemeindebürgerrecht erteilt, wobei zwei Personen bereits Schweizer Bürger waren.

Vermehrt junge Einzelpersonen

Auch in diesem Jahr war auffällig, dass viele junge Einzelpersonen sich um das Bürgerrecht bemühen. Gesuche von Familien mit minderjährigen Kindern sind eher rückläufig. Vor den ordentlichen Einbürgerungsratsgesprächen werden mit einbürgerungswilligen Personen persönliche Gespräche geführt. Diese dienen dazu, die Gesuchsteller besser kennenzulernen und sie über den Ablauf des Einbürgerungsverfahrens zu informieren.

Zum täglichen Aufgabengebiet der Einbürgerungsräte gehören auch Abklärungen und Verhandlungen mit anderen Behörden, ebenso die Weiterbildung und die Optimierung der verschiedenen Abläufe. Zurzeit sind 13 Einbürgerungsgesuche pendent, mit denen sich der Einbürgerungsrat Glarus im kommenden Jahr befassen wird. (mitg)

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