Drei Geisterfahrer in nur 14 Tagen
Fast ein Zehntel der 2014 gemeldeten Geisterfahrer war in Graubünden unterwegs. Drei davon in den letzten Wochen.
Fast ein Zehntel der 2014 gemeldeten Geisterfahrer war in Graubünden unterwegs. Drei davon in den letzten Wochen.
Von Anja Conzett
Chur. – Über die Weihnachtsferien gingen bei der Kantonspolizei Graubünden drei Meldungen wegen Geisterfahrern im Autobahnraum Chur ein. Laut der nationalen Verkehrsinformationszentrale Viasuisse waren 2014 somit neun Geisterfahrer – fast ein Zehntel des gesamtschweizerischen Werts – auf Bündner Strecken unterwegs.
Pro Jahr enden im Schnitt acht der etwa 100 Geisterfahrten auf Schweizer Autobahnen mit Personenschaden. In Graubünden zuletzt im April, als ein falsch fahrender Pensionär ums Leben kam.
Ist die Baustelle Chur Süd schuld?
Ob die augenfällige Häufung von Falschfahrern in letzter Zeit mit der Baustelle Chur Süd zusammenhänge, lasse sich nicht sagen, heisst es seitens der Kantonspolizei. Abklärungen, wie man die Signalisation verbessern könnte, laufen.
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