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Doppelrolle für Tim Wolf

Eishockey. – Gleich in beiden Halbfinalpartien befand sich Tim Wolf am Spengler Cup gestern an der Bande – allerdings jenseits des Eises. Zunächst trug er wie während des ganzen Turniers die Farben des HC Davos als Ersatztorhüter.

Südostschweiz
31.12.14 - 01:00 Uhr
Zeitung

Danach wechselte der 22-jährige Lakers-Goalie kurzfristig zu Servette, wo er die selbe Rolle einnahm. Wolf sprang bei den Genfern für Christophe Bays ein, der am Mittag noch das Warm-up absolviert hatte, dann aber von einer Grippe durchgeschüttelt wurde. (ca)

Eishockey. – Die winterlichen Strassenverhältnisse hielten Biels Trainer Kevin Schläpfer gestern nicht von seinem jährlichen Besuch am Spengler Cup in Davos ab. Es handelte sich allerdings um eine Blitzvisite: Heute Vormittag leitet Schläpfer schon wieder das Training seiner Schützlinge in Biel. Der Coach bestätigte gestern gleich noch einen Transfer: Marco Maurer, der bei Lugano unter Vertrag steht und am Spengler Cup in den letzten Tagen bei Jokerit Helsinki aushalf – das Schweizer Fernsehen titulierte ihn abschätzig als «Ergänzungsspieler» –, wird auf nächste Saison nach Biel wechseln. (ca)

Eishockey. – Keine Zeit zum Feiern wird Salawat Julajew Ufa haben, sollte es heute den Spengler Cup gewinnen. Denn bereits um 19 Uhr hebt ihr Flugzeug in Zürich-Kloten Richtung Russland abheben. Dafür können sich Spieler und Trainerstab zum Jahreswechsel in luftiger Höhe zuprosten, werden sie doch um 24 Uhr Ortszeit noch unterwegs nach Hause sein. (ca)

Eishockey. – Den Spengler-Cup-Teams bleibt wenig Zeit, um sich von den Turnierstrapazen zu erholen. Als Erstes nimmt der HCD den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Die Bündner gastieren am 3. Januar in Zug. Und tags darauf empfangen sie Genf-Servette in der Vaillant Arena. Jokerit startet ebenfalls am 3. Januar ins neue Jahr – mit einem Heimspiel gegen Dinamo Minsk. Medvescak Zagreb feiert den Jahreswechsel noch in Davos und trifft am 4. Januar in Zagreb auf Slovan Bratislava. Salawat Julajew Ufa hat noch einen Tag länger Pause. Die Russen beginnen das neue Jahr mit einem Auswärtsspiel gegen Metallurg Nowokusnezk. (ca)

Eishockey. – Die Enttäuschung von Doug Shedden hielt sich nach dem Ausscheiden am Spengler Cup mit Medvescak Zagreb in Grenzen. Keinen Groll zeigte der Bandengeneral auch gegenüber dem EV Zug, wo er letzte Saison nach sechs Jahren entlassen worden war. Er sei in der Innerschweiz respektvoll und fair behandelt worden. Enttäuscht ist Shedden hingegen von seinem Agenten Daniel Giger. «Sechs Jahre musste er für die Provision in Zug kaum etwas für mich tun, und seit ich weg bin, hat er sich nicht mehr um mich gekümmert», beklagt sich Shedden. (ca)

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