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Diverse Probleme in Pyeongchang

Diskussionen über die Finanzierung der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang haben zuletzt für Unruhe gesorgt. Und ein Skandal um die Tochter des OK-Chefs sorgt für Ärger.

Südostschweiz
31.12.14 - 01:00 Uhr
Zeitung

Olympische Spiele. – Etwas mehr als drei Jahre vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang häufen sich bei den südkoreanischen Gastgebern die Probleme. Das Organisationskomitee verzeichnete in diesem Jahr mit 2,6 Millionen Euro lediglich 5,2 Prozent der erwarteten Einnahmen und 2013 überhaupt nichts.

Hinzu kommt in Südkorea die Sorge, dass Cho Yang Ho, Chef der Fluggesellschaft Korean Air, seinen Posten als OK-Präsident räumen könnte und dies weitere finanzielle Folgen hätte. Hintergrund ist der «Nuss«-Skandal um seine älteste Tochter, die ihren Posten als Vizepräsidentin der Flug-gesellschaft räumen musste. Weil ihr missfiel, wie ihr Snacks kurz vor dem Start einer Korean-Air-Maschine von einer Flugbegleiterin gereicht wurden, war sie so in Rage geraten, dass sie das Flugzeug zur Rückkehr an die Rampe zwang. Cho und ihr Vater hatten sich zwar öffentlich für den Vorfall entschuldigt. Der Skandal ist jedoch damit noch lange nicht vorbei. (si)

Fussball. – Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat die Transfer-Sperre gegen den FC Barcelona bestätigt. Damit bleibt es dabei, dass der spanische Grossklub bis Januar 2016 keinen neuen Spieler verpflichten darf. «Barça» war heuer von der FIFA wegen Transfers von Minderjährigen zu dieser Strafe verurteilt worden. Die Katalanen zogen daraufhin vor den CAS. (si)

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