Die Spengler-Cup-Familie auf der Schatzalp
Einmal pro Turnier trifft sich die Spengler-Cup-Familie zum VIP-Brunch auf der Schatzalp. Gestern führte Finnlands Eishockey-Legende Jari Kurri die Prominentenliste an.
Einmal pro Turnier trifft sich die Spengler-Cup-Familie zum VIP-Brunch auf der Schatzalp. Gestern führte Finnlands Eishockey-Legende Jari Kurri die Prominentenliste an.
Von Hansruedi Camenisch
Eishockey. – «Auch die höheren Mächte spielen mit», sagt Bill Mistura. Der Geschäftsführer des HC Davos strahlt fast so wie die Sonne vom blauen Himmel. Der 88. Spengler Cup läuft rund. Mit dem HCD und Titelverteidiger Genf-Servette stehen die beiden Schweizer Teams in den heutigen Halbfinals. Und die Vermarktung des Turniers, die der HCD als Veranstalter ab kommendem Jahr selber vornimmt, hat sich vielversprechend angelassen.
Georges Lüchinger, Stadionspeaker am Spengler Cup, verspricht als Moderator des VIP-Brunchs nicht zu viel, wenn er aus sportlicher Sicht an diesem Anlass von «einer neuen Qualität» spricht. Mit Jari Kurri und Steve Tambellini präsentiert Lüchinger auf der kleinen Bühne im Hotel «Schatzalp» einen fünffachen sowie einen einmaligen Stanley-Cup-Gewinner. Kurri erzählt aus dem Jahr 1994, als er mit Finnlands Nationalteam zur WM-Vorbereitung in Davos weilte. Tambellini, der als Manager das Team Canada am Spengler Cup anführt, schwärmt vom Spengler Cup. Für einige der kanadischen Spieler biete das Turnier die Möglichkeit, sich bei NHL-Klubs zu empfehlen, für andere sei der Auftritt im kanadischen Nationaltrikot «der grösste Moment in ihrer Karriere».
Auf Lüchingers Frage, was sie ihrer Mannschaft vor dem Abendspiel zwischen Jokerit Helsinki und dem Team Canada in der Kabine sagen würden, meint Kurri nach der 1:3-Niederlage gegen Servette kurz und bündig: «Gewinnt das richtige Spiel.» Und Tambellini sagt: «Der Spengler Cup ist etwas Spezielles, nutzt diese Chance!»
Der Traum von Florence Schelling
Die Schweizer Eishockey-Torhüterin Florence Schelling, im Februar in Sotschi Olympia-Bronzemedaillengewinnerin und MVP des olympischen Frauen-Eishockeyturniers, erzählt von ihren neuen Erfahrungen als Statistikerin des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) am Spengler Cup hoch unter dem Stadiondach der Vaillant-Arena. Und sie verrät, dass es noch immer ihr Traum sei, einmal in einem Männer-Profiteam das Tor hüten zu dürfen.
Spengler-Cup-Boss Fredi Pargätzi dankt der IMG, die das Turnier in den letzten acht Jahren vermarktete, «für eine unglaublich gute Zeit». Er ist überzeugt, dass künftig auch der HCD selber sein Turnier gut vermarkten beziehungsweise verkaufen wird «Wir glauben an unsere Qualitäten; dieser Entscheid ist richtig», so Pargätzi.
In Erinnerungen schwelgen
Unter den Gästen befinden sich neben Vertretern der Sponsoren und Teams viele weitere Mitglieder der «Eishockey-Familie». Zentralpräsident Marc Furrer führt die Vertretung des Schweizer Eishockey-Verbands an. In Erinnerungen schwelgen altgediente HCD-Akteure wie Walter «Watschga» Dürst und Oskar Jenny, die ehemaligen Präsidenten Gery Diethelm und Werner Kohler oder der frühere Spengler-Cup-Chef Fredy Gfeller.
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