DIE BÄBLERS
Das heute vorwiegend in Elm und Matt verbürgte Geschlecht stammt ursprünglich aus Gams im Rheintal. Im 16. Jahrhundert liessen sich einige Bäbler im Sernftal nieder.
Das heute vorwiegend in Elm und Matt verbürgte Geschlecht stammt ursprünglich aus Gams im Rheintal. Im 16. Jahrhundert liessen sich einige Bäbler im Sernftal nieder.
Zwei Familien erwarben 1595 das Glarner Landrecht, anderen gelang dies erst 1834. Im 17. Jahrhundert liess sich ein Zweig von Elm in Mollis nieder.
Meistens waren sie Bauern und Handwerker, die auf Gemeindeebene Ämter bekleideten. Auf Kantonsebene traten nur die Bäbler von Matt als Ratsherren in Erscheinung. Mehrere Vertreter dieses Geschlechts wanderten im 19. Jahrhundert in die USA aus. Als Persönlichkeiten zu nennen sind: Johann Jakob Bäbler (1807–1874) von Matt, Gründer des kantonalen «Handwerks- und Gewerbevereins» und Initiant der «Vorschuss- und Leihkasse Glarus»; sein Sohn Johann Jakob (1836–1900), Geschichts- und Deutschlehrer an den Gymnasien Bern und Aarau und Verfasser mehrerer pädagogischer und historischer Abhandlungen; Ratsherr Johannes Bäbler (1845–1922) von Matt, Augenschein- und Oberrichter, während 44 Jahren Gemeindepräsident; Dr. Emil Bäbler (1875–1954) von Matt, Gymnasiallehrer in Zürich, Förderer des Zolliker Schulwesens.
Das Wappen: Das Bäbler-Wappen besteht aus einem halbgeteilten und gespaltenen Schild in Rot, Schwarz und Gold. Die Helmzier zeigt zwei Büffelhörner, das linke rot/schwarz geteilt, das rechte ganz in Gold gehalten. Beide sind mit jeweils drei silbernen Kugeln besetzt. (spk)
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