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Die Autobahn A53 entlastet und belastet

Seit dem 1. Oktober 2003 rollt der Verkehr auf der Autobahn A53 zwischen Schmerikon und Rapperswil-Jona.Dem Bau der Autobahn mit mehreren Tunnels ging eine jahrelange Planungsphase, aber auch ein Tauziehen mit Umweltverbänden voraus.

Südostschweiz
Sonntag, 31. Oktober 2010, 02:00 Uhr

Seit dem 1. Oktober 2003 rollt der Verkehr auf der Autobahn A53 zwischen Schmerikon und Rapperswil-Jona.Dem Bau der Autobahn mit mehreren Tunnels ging eine jahrelange Planungsphase, aber auch ein Tauziehen mit Umweltverbänden voraus. Ein kantonales Referendum und Rechtsstreitigkeiten bis vor Bundesgericht prägten Anfang der 90er-Jahre die Auseinandersetzung um den Bau der damals noch als H8 bezeichneten Strasse.Nach der Eröffnung der rund 250 Millionen Franken teuren Autobahn ereigneten sich mehrere schwere Unfälle mit Toten und Verletzten. Der dadurch entstandene öffentliche Druck auf die Regierung veranlasste diese, die Mittellinien der zweispurigen Abschnitte zusätzlich mit Leitbaken zu versehen. Seither hat sich die Zahl der Unfälle deutlich reduziert.Die A53 brachte Schmerikon und Eschenbach eine deutliche Verkehrsentlastung, St. Gallenkappel hingegen eine markante Verkehrszunahme. Zudem sind auch sieben Jahre nach der Eröffnung noch nicht alle flankierenden Massnahmen in den Gemeinden umgesetzt.Und bereits wird der Ausbau der A53 auf durchgehend vier Spuren diskutiert. Denn spätestens mit der Schliessung der Autobahnlücke bei Uster wird der Verkehr auf der A53 voraussichtlich steigen. (uz)

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