Der SOB fehlen Lokführer
adm. Die SOB sucht Lokführer. Zur Überbrückung gibt es für Freiwillige ein Zückerli. «Uns fehlen zehn Lokführer», sagt Ursel Kälin. Die Sprecherin der Südostbahn (SOB) bestätigt damit, dass sich das bereits seit letztem Herbst bekannte Problem bei der «Schwyzer Staatsbahn» im Raum Ostschweiz noch nicht gelöst hat.
adm. Die SOB sucht Lokführer. Zur Überbrückung gibt es für Freiwillige ein Zückerli. «Uns fehlen zehn Lokführer», sagt Ursel Kälin. Die Sprecherin der Südostbahn (SOB) bestätigt damit, dass sich das bereits seit letztem Herbst bekannte Problem bei der «Schwyzer Staatsbahn» im Raum Ostschweiz noch nicht gelöst hat.
adm. Die SOB sucht Lokführer. Zur Überbrückung gibt es für Freiwillige ein Zückerli. «Uns fehlen zehn Lokführer», sagt Ursel Kälin. Die Sprecherin der Südostbahn (SOB) bestätigt damit, dass sich das bereits seit letztem Herbst bekannte Problem bei der «Schwyzer Staatsbahn» im Raum Ostschweiz noch nicht gelöst hat. Die Bahn hat einen Sollbestand von 132 Lokführern. Angestellt sind gegenwärtig 134 Lokführer, die aufgrund von Teilzeitanstellungen und Ausbildungsaufgaben ein Pensum von 122 Personen ausfüllen.
Verschiedene Gründe
Gemäss Kälin führten verschiedene Ursachen zu diesem Unterbestand in den SOB-Führerständen. Zum einen sei der aktuelle Engpass Ergebnis von vorzeitigen Pensionierungen, ungeplanten Abgängen und mehreren Langzeit-Krankheitsabwesenheiten. Zudem müsse die SOB einen Kapazitätsschub verdauen. Kälin: «Mit der Einführung der S-Bahn St. Gallen hat die SOB Leistungen um 60 Prozent hochgefahren. Deshalb sehe ich uns zurzeit noch in einer Übergangsphase.»
Ausbildung und Zückerli
Die Situation führt bei der Bahn zu massiv höheren Überstunden beim Personal. Um diese in den Griff zu bekommen, soll bei der SOB nun die Ausbildung forciert werden. «Ab März beginnt der Grundlehrgang mit zwölf Lokführeranwärtern», sagt die SOB-Sprecherin. Diese schliessen die Ausbildung im April 2016 ab. Schon im laufenden Jahr will die SOB zudem von anderen Unternehmen fünf Lokführer in eine verkürzte Ausbildung nehmen.
Schliesslich werden auch bereits angestellte Lokführer belohnt, wenn sie zu einem Zusatzeinsatz bereit sind. Die SOB setzt nämlich Lokführer ein, die eigentlich frei haben, schreibt die «Ostschweiz am Sonntag». Diese bekommen quasi als Zückerli zwei Stunden Arbeitszeit gutgeschrieben.
Gemäss der SOB-Sprecherin setzte die Bahn bereits einmal erfolgreich auf diesen Weg. Sie gelte aber nur befristet und diene dazu, «die absolute Spitze zu brechen». Sie werde nur so lange praktiziert, wie sie nötig sei.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.