An der Fasnacht wird «geschtaut»
«Tschau Schtau – Schtausch au?» heisst das diesjährige Fasnachtsmotto der Rapperswiler Schellegoggi-Zunft.
«Tschau Schtau – Schtausch au?» heisst das diesjährige Fasnachtsmotto der Rapperswiler Schellegoggi-Zunft.
Rapperswil-Jona. – Das Motto «Tschau Schtau – Schtausch au?» werde vom Freitag, 1. Februar, bis Sonntag, 3. Februar, die Rosenstadt in Beschlag nehmen, kündigt die Schellegoggi-Zunft in ihrer Mitteilung an.
Wer selber im Stau steht oder eine staugefährdete Strecke durchfahren muss, ärgere sich jeden Tag. Egal in welche Richtung die Reise gehen soll, der Stau sei schon da.
Das Motto umfasse aber nicht nur Stockungen in und um die Rosenstadt. Es symbolisiere auch harziges Vorwärtskommen in der Wirtschaft und im politischen Zusammenleben nah und fern.
Plakettenkauf stützt Fasnacht
Schon viele Male habe der Uzner Künstler und Handwerker Ernst Ghenzi die Visionen der Paradiesvögel aus Rapperswil auf Papier gebracht. Die diesjährige Plakette zeigt einen Bus. Hinter ihm stauen sich Autos ins Grenzenlose. Vor ihm verschlingt er Auto um Auto.
Hat die Idee, auf den Bus umzusteigen, ihr Ziel verfehlt oder doch erreicht? Der 78-jährige Ghenzi habe die Problematik auf den Punkt gebracht. Er stammt aus einer traditionsreichen Künstlerfamilie, wohnte viele Jahre in der Stadt Rapperswil und war zwischen 1980 und 1992 Mitglied des Grossen Rates in St. Gallen.
«Ohne Spenden von der Stadt Rapperswil-Jona sowie vielen Sponsoren und Gönnern wäre die Durchführung der Fasnacht nicht möglich», wird Zunftmeister Urs Ingold zitiert. Vor allem aber sei es wichtig, dass jeder Teilnehmer seinen Beitrag leiste und eine der begehrten Plaketten kaufe.
Diese Einnahmen seien der wichtigste Pfeiler, um überhaupt buntes Treiben in die Rosenstadt zu bringen.
Seit vielen Jahren ist der Preis der limitierten Fasnachtsplakette aus Silber, Messing oder Kunststoff identisch. Er bewegt sich zwischen 25 Franken (Silber) und 8 Franken (Kunststoff). Das dreitägige närrische Treiben wartet mit vielen Highlights auf. Freitag, 1. Februar, 20 Uhr: Sauwleuthen-Empfang für Mitglieder, Gönner, Sponsoren der Zunft und heimische Fasnachtsgesellschaften; 21 Uhr: öffentlicher Kostümball im beheizten Zelt auf dem Fischmarktplatz.
Buntes Programm
Samstag, 2. Februar, 14 Uhr: Beim «Stei am Zwei» auf dem Hauptplatz übergeben die Behörden den Guggen die Pflastersteine; 15 Uhr: Kinderfasnacht mit Spiel, Spass und Musik im beheizten Zelt auf dem Fischmarktplatz; 20.11 Uhr: Der Schloss-Narr zieht mit den Guggen bei der Schlosstreppe am Hauptplatz ein, Platzkonzert und Gratis-Ausschank des Gassenweines (Glühwein); 20.30 Uhr: Fasnachts-Spezial im Ratsaal des Restaurants «Rathaus», mit Schnitzelbänken, Guggenmusik und so weiter; 21 Uhr: Stimmungsmusik mit DJ bei der Skihhütten-Gaudi im beheizten Zelt auf dem Fischmarktplatz. Den ganzen Tag: Guggenmusiken in vielen Beizen und Restaurants.
Sonntag, 3. Februar, 14.30 Uhr: Rapperswiler-Fasnachtsumzug und Monsterkonzert auf der Schlosstreppe beim Hauptplatz. Besammlung ab 14 Uhr auf dem Fischmarktplatz. Start durch die Altstadt um 14.30 Uhr. Die Geister-Bar bleibt bis 22 Uhr geöffnet. (eing)
Plaketten sind erhältlich bei: Verkehrsverein Rapperswil-Jona, Bäckerei-Konditorei-Confiserie Wick AG, Restaurant «La Finca», Restaurant «Rathaus», «Nautic Pub», «MundArtbeiz», Lido-«Lädeli», Imbiss beim Ferraricenter, Haushaltgeräte Eugster, allen einheimischen Fasnachtsvereinen und den Umzugskassen am Sonntag, 3. Februar, weitere Infos unter www.schellegoggi.ch.
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