Der Baggerzahn nagt am «Rosengarten»
Seewen Nun ist es Schluss mit dem «Rosengarten» in Seewen. Das Gebäude wird abgerissen.
Seewen Nun ist es Schluss mit dem «Rosengarten» in Seewen. Das Gebäude wird abgerissen.
Ruggero Vercellone
Stück für Stück reisst seit gestern ein Bagger Teile aus dem Haus an der Bahnhofstrasse in Seewen. Der «Rosengarten» wird wie bereits angekündigt nun definitiv dem Erdboden gleichgemacht. Die Abbrucharbeiten sollen gemäss einer früheren Mitteilung des Baudepartementes bis Mitte Februar andauern.
Vom Kanton ersteigert
Der Kanton hatte das frühere Restaurant Rosengarten, das sich in einem schlechten baulichen Zustand befand, Ende November 2012 an einer zwangsrechtlichen Ersteigerung erworben. Das Tiefbauamt erhielt den Zuschlag der 388 Quadratmeter grossen Liegenschaft damals für 535 000 Franken.
Möglicher Realersatz
Eine Zwischennutzung des seit längerer Zeit nicht mehr bewohnten Hauses kam für den Kanton aufgrund des schlechten baulichen Zustandes nicht infrage. Gekauft wurde die Liegenschaft durch den Kanton in der Absicht, Landreserven zu schaffen. «Die Fläche wurde als Realersatz erworben. Falls die Bahnhofstrasse verbreitert werden sollte, wäre ein Landabtausch mit betroffenen Landeigentümern denkbar», sagte Florian Tschümperlin vom kantonalen Tiefbauamt vor einigen Tagen dem «Boten». «Falls das Land nicht gebraucht wird, kann es vom Kanton auch wieder verkauft werden.»
So weit ist es aber noch nicht. Zwischenzeitlich wird die freiwerdende Fläche durch einen Garagisten aus der unmittelbaren Nähe genutzt, wie der Kanton mitteilte.
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