In den Drogensumpf und zurück
Mit Filmen wie «Dragonheart» oder «The Day After Tomorrow» wurde Dennis Quaid weltbekannt. Trotz Drogensucht und drei gescheiterten Ehen kämpfte er sich immer wieder zurück ins Rampenlicht. Heute wird er 60.
Mit Filmen wie «Dragonheart» oder «The Day After Tomorrow» wurde Dennis Quaid weltbekannt. Trotz Drogensucht und drei gescheiterten Ehen kämpfte er sich immer wieder zurück ins Rampenlicht. Heute wird er 60.
«Ich hatte schon viele zweite Chancen», sagte Quaid einmal in einem CNN-Interview. «Es geht immer um Erneuerung, darum, diesen ursprünglichen Wunsch, etwas zu schaffen, wiederherzustellen.» Mittlerweile hat Quaid seine Karriere wieder stabilisiert. Als Superstar sehe er sich aber nicht, sagte er einmal. «Absolut nicht. Die Rollen und Sachen, die ich aussuche, sind manchmal einfach nicht Mainstream, mein Geschmack ist einfach nicht Mainstream, und ich probiere so viele verschiedene Sachen aus, dass ich nicht mit einer identifiziert werde. Ich habe mich selbst immer mehr als Charakterdarsteller gesehen.» Alles begann, weil der 1954 in Houston als Sohn einer Immobilienmaklerin und eines Elektrikers geborene Quaid es nicht in das Football-Team seiner Schule schaffte. «Ich war zu klein. So bin ich dann im Theaterkurs gelandet.»Quaid fand Gefallen daran und begann, Theater zu studieren.
Ab nach Hollywood
Als sein älterer Bruder Randy Quaid für seine Rolle in «Das letzte Kommando» eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller bekam, schmiss Dennis Quaid das Studium hin und zog ebenfalls nach Hollywood. Er bekam erste Rollen und erntete bald viel Lob für seine Darstellungen in «The Seniors» (1978) und «The Right Stuff» (1983). Zwischendrin heiratete er die Schauspielerin P.J. Soles, die Ehe hielt fünf Jahre lang. Dann folgten die Drogen. Quaid wurde schwer kokainabhängig. Quaid pausierte zwei Jahre lang und zog sich mithilfe intensiver Therapie wieder aus dem Sumpf heraus.
Am Set von «Innerspace» lernte er 1987 Meg Ryan kennen. Das war 1988. Aber auch die Ehe mit Ryan sollte nicht halten. Die Scheidung 2001 ging mit Untreue-Vorwürfen von beiden Seiten einher und hielt sich wochenlang in den Schlagzeilen. Quaids Karriere zog in den 90er Jahren wieder an und er feierte mit Filmen wie «Dragonheart», «Frequency», «Traffic» und «The Day After Tomorrow» grosse Erfolge. 2004 heiratete er die Immobilienmaklerin Kimberly Buffington. 2012 scheiterte auch diese Ehe.
Christina Horsten
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