Das war es wohl für Arosa
Die Ausgangslage, sechs oder zwölf Punkte Rückstand auf den Nicht-Abstiegsplatz, war für den EHC Arosa klar. «Es muss ein Sieg her», sagte selbst Marcel Habisreutinger wenige Minuten vor dem Match gegen Pikes Oberthurgau.
Die Ausgangslage, sechs oder zwölf Punkte Rückstand auf den Nicht-Abstiegsplatz, war für den EHC Arosa klar. «Es muss ein Sieg her», sagte selbst Marcel Habisreutinger wenige Minuten vor dem Match gegen Pikes Oberthurgau.
Irgendwie schien aber nur noch der Aroser Trainer daran und auch an den Ligaerhalt zu glauben. Was die Spieler des Klubs mit der gelben Sonne auf den blauen Leibchen zeigten, war im Spiel der letzten Chance jedenfalls zu wenig. Es war phasenweise sogar peinlich, wie sich das Heimteam von den wenig überzeugenden Thurgauern ausspielen liess und mit 2:6 verlor. Einzig im Mitteldrittel, als es den 0:3-Rückstand auf 2:3 verkürzte, schien Arosa an einen positiven Spielausgang zu glauben. Spätestens mit dem vierten Gegentreffer von Daniel Peer erlahmte der Aroser Widerstand endgültig und kam die fehlende Klasse und Hilflosigkeit wieder zum Vorschein.
Irgendwie war die gestrige Niederlage für den gesamten Saisonverlauf bezeichnend. Das schwache Arosa hatte zwar gute Momente, die es mit unnötigen Fehlern und Strafen jeweils aber selbst wieder beendete und damit den Gegner stark machte.
In den verbleibenden drei Masterround- und sechs Abstiegsrundenpartien wäre der Rückstand von zwölf Punkten wettzumachen. Das ist aber nur die Theorie. Realistischer ist, dass der EHC Arosa nach dem gestrigen 2:6 Ende Saison definitiv in der Anonymität der 2. Liga verschwinden wird.
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