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Das ÖV-Grundangebot soll mehr kosten, wird aber bekämpft

Kanton Der öffentliche?Verkehr bleibt im Kanton Schwyz umstritten. Die Kommission sagt zwar Ja, es gibt aber einen Rückweisungs­antrag.

Südostschweiz
27.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

adm/amtl. Die Schwyzer Regierung will sparen. Das trifft auch den öffentlichen Verkehr (ÖV). Die Regierung hat deshalb zwei Varianten in die Vernehmlassung geschickt. Bei der einen hätten 6,5 Millionen Franken pro Jahr gespart werden können, bei der zweiten, der sogenannten moderaten, immerhin noch 500 000 Franken. Beide Lösungen wurden in der Vernehmlassung arg zerpflückt. Nun ging nach der Regierung auch die zuständige Kommission über die Bücher und passte das Sparszenario «Moderat» an. Sie empfiehlt nun dieses, in leicht abgeänderter Form, dem Kantonsrat zur Annahme.

Gotthard: Rücksicht auf Neat

Das Grundangebot 2016 bis 2019 definiert den Angebotsumfang sowie den finanziellen Rahmen des öffentlichen Verkehrs. Es gelte dabei, das bisherige Angebot den geänderten Rahmenbedingungen durch die Eröffnung des Gotthardbasistunnels und die Sperrung des Zugersee-Ostufers anzupassen.

Dabei wurden sämtliche bisherigen Linien auf Einsparungspotenzial überprüft. Bei fünf Linien soll sich die Regierung aus der Finanzierung zurückziehen.

Etwas mehr Geld

Die vorberatende Kommission hat nun beschlossen, grundsätzlich auf das Programm einzutreten und die Vorlage zu beraten. Dabei soll das Sparszenario «Moderat» gestrichen werden. Der Kostenrahmen für den öffentlichen Verkehr soll demgegenüber um 0,5 Millionen Franken ausgeweitet werden.

Mit dieser Variante sind allerdings nicht alle einverstanden. Insbesondere die Linke beklagt einschneidende Massnahmen, die das Angebot letztendlich zu stark schmälern. Ein Minderheitsantrag verlangt die Rückweisung und Überarbeitung des Konzeptes.

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