«Das möchte ich auch wissen»
Bruno Lifart, Delegierter des Verwaltungsrates Stoosbahnen AG
Bruno Lifart, Delegierter des Verwaltungsrates Stoosbahnen AG
Stoos Der Tunnelbau für die neue Stoosbahn ist ein sehr anspruchsvolles Unterfangen. Wir fragten nach, wie sich das auf die Kosten und den zeitlichen Ablauf auswirkt.
Der Tunnelvortrieb durch die Stoosfluh stösst auf innergebirgische Schwierigkeiten. Kann der Eröffnungstermin überhaupt noch eingehalten werden?
Das würde ich auch gerne wissen. Wir streben nach wie vor an, die Bahn im Dezember 2016 in Betrieb nehmen zu können. Ob dies gelingt, kann niemand vorhersagen.
Warum nicht?
Die Baustelle ist sehr komplex. Wenn nur ein Element der Tunnelbaumaschine ausfällt, hat das Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsablauf, dann steht womöglich die ganze Baustelle still. Ein kleiner Zwischenfall kann grosse Auswirkungen haben.
Anders gefragt: Ist es überhaupt möglich, dass der Dezember 2016 noch eingehalten werden kann?
Grundsätzlich ja, wenn alles rundläuft. Aber durch den Seilbahnausfall vor einem Jahr sind wir sieben Monate in Verzug gekommen, was heisst, dass ein Winter mehr im Arbeitsprogramm auftaucht. Aussenarbeiten im steilen Gelände können im Winter nicht ausgeführt werden, das wäre zu gefährlich. Folglich sind wir auf die Gunst der Witterung angewiesen.
Der Bahnbau rechnet mit einem Kostenrahmen von 52 Mio. Franken. Gibt es Kostenüberschreitungen?
Auch dazu kann ich noch keine genauen Angaben machen. Wir sind beim ersten Tunnel nur etwas über der Hälfte angelangt. Nach einem Sechstel dieser schwierigen Arbeit ist noch alles möglich, was auf die Kosten Auswirkungen hat.
Franz Steinegger
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.