Das EWS liegt in neuen Händen
Kanton Das EWS wartet mit einem guten Geschäftsergebnis auf. Die Herausforderung, daran anzuknüpfen, liegt nun in neuen Händen.
Kanton Das EWS wartet mit einem guten Geschäftsergebnis auf. Die Herausforderung, daran anzuknüpfen, liegt nun in neuen Händen.
Andreas Seeholzer
An der GV der Elektrizitätswerk Schwyz AG (EWS) waren mit 152 Aktionären 94,17 Prozent des Aktienkapitals von drei Millionen Franken vertreten. Einstimmig angenommen wurde die Zahlung einer Dividende von 12 Franken je Aktie von nominal 100 Franken. Die Jahresrechnung wurde einstimmig verabschiedet, genauso einstimmig wurde dem Verwaltungsrat die Entlastung erteilt.
Für die Nachfolge von Verwaltungsratspräsident Thomas von Weissenfluh wurde gestern an der konstituierenden Sitzung nach der Generalversammlung Esther Denzler gewählt. Dies nachdem Denzler an der GV einstimmig in den Verwaltungsrat gewählt worden war. Von Weissenfluh wird noch für ein Jahr als Verwaltungsrat tätig bleiben und dabei seine Nachfolgerin und den neuen Geschäftsleiter einarbeiten. Wie Regierungsrat Kurt Zibung in einer kurzen Laudatio ausführte, ist von Weissenfluh für das EWS «ein versierter Fachmann, eine Kapazität an vorderster Front», zusammenfassend «ein Glücksfall». Von seiner Nachfolgerin Esther Denzler sagte von Weissenfluh, dass ihre Kenntnisse für das EWS bei der Energiebeschaffung von grossem Nutzen seien. Esther Denzler (46) verfügt über Kenntnisse und langjährige Erfahrung im Bereich Energiehandel, Risk Management und hat in Europa diverse Geschäftsstellen für EGL (heute Axpo Trading AG) aufgebaut. Seit 1. November 2011 leitet sie den Bereich Energiewirtschaft bei der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) und ist seit April 2014 Mitglied der Geschäftsleitung. Denzler wohnt in Bergdietikon und ist Mutter von zwei Kindern.
Auf Henseler folgt Suter
Mit Guido Henseler kam es gestern zu einem zweiten Abgang beim EWS. Henseler geht Ende Februar in Pension. Laut von Weissenfluh hat Henseler als Geschäftsleiter auch im vergangenen Geschäftsjahr «ein Glanzresultat» erzielen können. Und wirklich, ein Blick auf die Statistik zeigt es eindrücklich: Henseler ist es in den letzten elf Jahren gelungen, den Umsatz mehr als zu verdoppeln, der Cashflow wurde gar verdreifacht. 40 Mio. Franken wurden in die Infrastruktur investiert. «Die Bilanz widerspiegelt ein finanziell kerngesundes EWS», so Henseler.
Die Nachfolge von Guido Henseler tritt Peter Suter (52) an. Seit August 2009 arbeitet Suter als Leiter Neue Energien bei der CKW. In dieser Funktion hat er verschiedene Kraftwerksprojekte (Wasser, Wind und Photovoltaik) geplant und erfolgreich umgesetzt. Peter Suter ist diplomierter Ingenieur-Agronom der ETH Zürich mit Vertiefungsrichtung Wirtschaft. Er wohnt in Oberrüti, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.
Wie gestern bekannt wurde, erwartet das EWS die Baubewilligung für den Neubau am Standort Diesel auf März oder April. Bezogen werden soll das Gebäude «mit Vorbildcharakter» im Herbst 2016.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.