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Chliichinderfiir: «Moses wird gerettet»

Küssnacht Kürzlich fand sich eine beachtliche Schar Kinder im Monséjour ein. Mit dabei waren Lea und Tom.

Südostschweiz
24.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

pd. Mucksmäuschenstill warteten die Kinder auf den Beginn der Feier. Gespannt verfolgten sie den Dialog der beiden Handpuppen Lea und Tom, welche darüber diskutierten, weshalb Lea wohl ihrer Mami einen kleinen Dankesbrief schreibt. Lea erklärte, dass ihre Mami immer gut auf sie achte, genauso wie damals die Mami von Moses. Da Tom diese Geschichte von Moses nicht kannte, zeigte das Vorbereitungsteam mit zwei Kamishibai, was damals dem Baby Moses widerfahren ist. Die Kleinen beobachteten fasziniert, wie Moses in einem Körbchen auf dem Nil flussabwärts trieb. Wie Moses dann von der Tochter des Pharaos gerettet wurde und schlussendlich Moses’ Mami als Amme wieder für ihn sorgen durfte. Damit die Kinder ein Andenken an diese Feier mit nach Hause nehmen konnten, bastelten sie einen eigenen kleinen Moses, welchen sie in eine Decke gewickelt in eine Nussschale legten. «Den lege ich auf mein Nachttischchen», meinte ein kleines Mädchen. Ihre Idee fand grossen Anklang. Mit den gemeinsamen Gebeten und dem Singen des Chliichinderfiir-Liedes wurde die Feier besinnlich abgerundet. Danach genossen Eltern, Kinder und Grosseltern warmen Punsch und frisches Brot unter dem Vordach des Monséjours. Das Vorbereitungsteam freut sich, dass die Feiern immer wieder so grossen Anklang finden.

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