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China-Stein braucht eine Baubewilligung

Arth Mit einem Stein aus China wollen die Rigi Bahnen asiatische Gäste anlocken. Jetzt läuft das Baugesuch.

Südostschweiz
23.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Jürg Auf der Maur

Ein Stück Rigi liegt bereits in China. Jetzt laufen die Arbeiten für das umgekehrte Vorgehen auf Hochtouren. Bekanntlich wollen die Rigi Bahnen mit einem Stück Stein vom chinesischen Berg Emei Shan Touristen aus China und dem asiatischen Raum auf die «Königin der Berge» locken.

Seit dieser Woche liegt deshalb ein entsprechendes Baugesuch auf der Ar-ther Gemeindekanzlei auf. «Weil es sich dabei nicht um ein gewöhnliches Bauprojekt handelt, hatten wir uns erkundigt, was zu tun ist», erklärt Rigi-Bahn-Direktor Peter Pfenniger. Die Antwort aus dem Rathaus war klar: Es braucht ein Baugesuch, das nun diese Woche eingereicht wurde.

Ziel ist, dass der Stein zwischen Mai und Juli auf dem Gipfel postiert werden kann. «Wir sind derzeit am Abklären, wann wir die chinesischen Gäste bei uns empfangen können», ergänzt Pfenniger. Man gehe davon aus, dass die Baubewilligung bis Ende April vorliegt.

Fotofiguren müssen weg

Klar ist, wo genau der acht Tonnen schwere Brocken dereinst platziert werden soll. In der Nähe des Triangolationspunktes befinden sich Holzfiguren, durch die man durchblicken und sich fotografieren lassen kann. Diese müssen weg und Platz schaffen für den chinesischen Fels.

Der Stein ist im Dezember 2014 in Arth angekommen und wartet quasi auf sein Ticket auf die Rigi. Er ist zweieinhalb Meter lang, eineinhalb Meter hoch und acht Tonnen schwer. Er hat eine zwei Monate oder 8000 km lange Reise hinter sich.

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