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Blizzard verschont NY

Fast schon ein wenig zerknirscht gab die «New York Times» gestern auf ihrer Website Ent­warnung. Es sei nicht so schlimm ge­kommen wie befürchtet, gab sie kleinlaut zu, nachdem sie den Hype um ein neues «Snowmageddon 2.

Südostschweiz
28.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Fast schon ein wenig zerknirscht gab die «New York Times» gestern auf ihrer Website Ent­warnung. Es sei nicht so schlimm ge­kommen wie befürchtet, gab sie kleinlaut zu, nachdem sie den Hype um ein neues «Snowmageddon 2.0» kräftig mitangeheizt hatte. Ein Jahrhundert-Blizzard ziehe herbei und drohe das Leben von 58 Millionen an der Ostküste auf den Kopf zu stellen, lautete das Schreckens-Szenario. Der antizipierte Sturm führte zu ganz realen Konsequenzen. Vorsorglich sagten die Fluggesellschaften mehr als 4700 Flüge ab. Gouverneure verhängten Fahrverbote, Schulen und Universitäten blieben geschlossen, die New Yorker Subway ruhte, und besorgte Bürger kauften die Supermärkte leer. Doch Mutter Natur überlegte es sich anders. Statt drei Fuss Schnee tanzten bloss ein paar einzelne Schneeflocken über New York. «Der Sturm war echt, und er war so gross wie vorhergesagt, aber er bewegte sich Richtung Osten», verteidigte Bürgermeister Bill deBlasio bei einer Pressekonferenz die umfänglichen Vorsichtsmassnahmen. «Die Kugel hat uns nicht erwischt.» (tjs)

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