Bergbahnen auf Talfahrt
Die Bündner Bergbahnen haben den Schneemangel zu spüren bekommen. 20 Prozent beträgt die Umsatzeinbusse.
Die Bündner Bergbahnen haben den Schneemangel zu spüren bekommen. 20 Prozent beträgt die Umsatzeinbusse.
Von Dario Morandi
Chur. – Der verpasste Feiertagsumsatz werde sich bis zum frühen Ostertermin 2015 nur schwer aufholen lassen, glaubt Silvio Schmid. Der Präsident des Branchenverbandes Bergbahnen Graubünden führt das auf die von akutem Schneemangel geprägte Vorsaison zurück. Die weisse Pracht kam in diesem Jahr erst zwischen Weihnachten und Neujahr, was nun für ein grosses Loch in den Bergbahnkassen sorgt. Wie aus dem Tourismusmonitor des Verbandes hervorgeht, müssen die Bahnen einen Umsatzverlust von rund 20 Prozent hinnehmen. In Mittelbünden seien es gar 35 Prozent, heisst es in der Zusammenstellung weiter.
Etwas besser geht es der Hotellerie. Wegen des Schneemangels habe es weniger Absagen von Gästen gegeben als zunächst befürchtet, sagt der Bündner Hotelleriesuisse-Präsident Ernst Wyrsch.
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