Banditen-Klänge am Stefanstag
Das Publikum, das sich am Freitagabend im Holästei einfindet, ist bunt gemischt. Einige haben die Karriere Bandits, aka Patrick Mitidieri, von Beginn an begleitet, andere kennen seine Musik erst seit der Veröffentlichung seines dritten Studioalbums «Für immer» aus dem Februar 2014.
Das Publikum, das sich am Freitagabend im Holästei einfindet, ist bunt gemischt. Einige haben die Karriere Bandits, aka Patrick Mitidieri, von Beginn an begleitet, andere kennen seine Musik erst seit der Veröffentlichung seines dritten Studioalbums «Für immer» aus dem Februar 2014.
Rapper Bandit begeistert zusammen mit seiner Liveband seine Zuhörer in Glarus
Von Johanna Burger
Die rund 80 Rap-Fans warten kurz vor 23 Uhr schon ungeduldig auf den Glarner Rapper.
<strong>Sobald die Uhr Punkt</strong> anzeigt, beginnen die ersten lautstark nach dem versprochenen Musikact zu verlangen. Auf Bandit müssen sie noch einige Zeit warten, denn zunächst betritt der Nachwuchsrapper YT, Yannick Tinner, die Bühne und stellt sein Talent unter Beweis. Nebst bereits bekannten Titeln präsentiert der junge Schwandner auch einige Titel, die bis anhin noch nie einem grösseren Publikum zu Ohren gekommen sind.
Tinner zeigt mit Titeln wie «Luxusproblem», dass Rap nicht nur hart sein muss, sondern durchaus nachdenkliche und kritische Noten in seinen Rap-Texten mitschwingen können.
<strong>Und dann kommt Bandit, </strong>begleitet von begeisterten Publikumsrufen, auf die Bühne. Eher ungewöhnlich für einen Rapper, steht er nicht allein mit einem DJ dort auf dem mit hektischen Lichtern erleuchteten Schauplatz. Er wird von einer Liveband unterstützt: Christian Tönz am Schlagzeug, Simon Ambühl an der Gitarre, Claudio Rosenkranz am Bass, Philipp Gredig als Backup und Walter Rickli am DJ-Pult.
Erst wenige Liveauftritte haben sie in dieser Zusammenstellung absolviert, und trotzdem harmonieren sie perfekt. Die kleine Panne – eine gerissenen Saite – kann Bandit mit einer Ticketverlosung überbrücken; in Rekordzeit ist das Instrument neu besaitet und wieder einsatzbereit.
Durch ihre Bühnenpräsenz vermögen die Musiker das Publikum mitzureissen. Die Stimmung ist so, wie sie bei einem Auftritt von Bandit wohl nur im Glarnerland sein kann: Jeder weiss genau, was mit der besungenen Heimat gemeint ist. Wer da seine Hände in die Luft hält und den Kopf zum Takt der Beats bewegt, verbindet – wie auch Bandit – viele Erinnerungen mit dem «Schlitz». Nach seinem Auftritt legt Bandit gleich noch bis in die frühen Samstagmorgenstunden als DJ im Holästei auf. Am Abend des selben Tages muss die Band aber schon wieder fit sein – für ihren nächsten Auftritt in Thun.
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