Auch Luis Figo will FIFA-Präsident werden
fussball Der ehemalige Weltstar Luis Figo ist der fünfte und prominenteste Herausforderer von Sepp Blatter um das Präsidentenamt im Weltverband FIFA.
fussball Der ehemalige Weltstar Luis Figo ist der fünfte und prominenteste Herausforderer von Sepp Blatter um das Präsidentenamt im Weltverband FIFA.
si. «Ich freue mich, meine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaft zu verkünden. Fussball hat mir in meinem Leben so viel gegeben, und ich will etwas zurückgeben», twitterte der Portugiese am Mittwoch. In einem Interview mit dem amerikanischen Sender «CNN» begründete er einen Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist am Donnerstag um 24.00 Uhr seinen überraschenden Schritt: «Wenn man nach der FIFA im Internet sucht, ist das erste Wort, das erscheint: Skandal – keine positiven Wörter. Das ist es, was wir als Erstes ändern müssen, um das Image der FIFA zu verbessern. Der Fussball verdient Besseres.»
Empfehlungsschreiben vorhanden
Figo war Weltfussballer des Jahres 2001 und nahm mit Portugal an den WM-Endrunden 2002 und 2006 teil. Auf Klubebene war er unter anderem für die Top-Vereine Real Madrid, FC Barcelona und Inter Mailand aktiv. 2009 beendete er seine Karriere. Für seine Kandidatur muss Figo nachweisen, dass er in den vergangenen fünf Jahren mindestens zwei Jahre eine aktive Rolle im Fussball gespielt hat, und zudem muss er die Empfehlungsschreiben von fünf nationalen Verbänden vorlegen. Er habe diese Unterstützung, sagte Figo gegenüber «CNN».
Blatter-Zusagen würden reichen
Vor Figo hatten bereits Blatter, der FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, der ehemalige FIFA-Funktionär Jérôme Champagne (ihm fehlen noch Unterstützungsschreiben der Verbände), der holländische Verbandspräsident Michael van Praag sowie der französische Ex-Nationalspieler David Ginola ihre Bewerbung für die Wahl anlässlich des FIFA-Kongresses am 29. Mai in Zürich angekündigt.
Gemäss der deutschen Nachrichtenagentur dpa hat Blatter bereits die Wahl-Zusagen der Konföderationen aus Afrika, Asien und Ozeanien, was mehr als die Hälfte der zu vergebenen Stimmen und einen sicheren Sieg bedeuten würde.
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