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Auch 6 Franken als «fairer Preis»

Glarus Nord. – Die Genossenschaft Alterswohnungen Linth kann nicht auf ein Gratis-Angebot bauen, wie es die frühere Gemeinde Ennenda der Stiftung Alterswohnungen Bühli eingeräumt hat.

Südostschweiz
03.06.13 - 02:00 Uhr

Von den inzwischen sechs Wohnblocks der Genossenschaft in Näfels und Oberurnen stehen fünf auf Baurechtsparzellen, wie Präsident Franz Landolt erklärt. Eine wurde gekauft. «Heute bezahlen wir sechs bis sieben Franken Baurechtszins pro Quadratmeter und Jahr.» Dieser Zins ist an den Ersthypotheken-Satz der Kantonalbank gebunden und momentan tief. Und er sei von der Gemeinde vergünstigt, betont Landolt: «Bei einem Grundstückpreis von 400 Franken als Basis wäre der Zins sonst doppelt so teuer.»

Natürlich würde auch Landolt den Boden für die Genossenschaft «lieber gratis» nutzen können: «Aber der Preis ist fair, und für die Gemeinde muss die Rechnung auch aufgehen.» Es sei ja schon einmal anzuerkennen, dass die Trägerschaften steuerbefreit sei – beide sind als gemeinnützig anerkannt.

Auf die Zivilschutzanlage im Ennendaner Untergrund angesprochen, sagt Franz Landolt: «Dafür ist der Baugrund bekannt, wir haben für sämtliche Häuser pfählen müssen.» Was auch nicht billig sei. (fra)

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