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Arbeitslose besser betreuen

Luzernsda. Im Kanton Luzern sollen Arbeitslose auch nach einem Job-Antritt am neuen Arbeitsplatz mehrere Monate durch einen Coach weiter betreut werden.

Südostschweiz
07.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Dazu startet der Kanton am 1. Februar ein einjähriges Pilotprojekt. Das Programm soll der Langzeitarbeitslosigkeit vorbeugen. Das Projekt «Training am Arbeitsplatz» (TAP) sei schweizweit einmalig, teilte die Luzerner Kantonsverwaltung gestern mit. Es stelle einen Richtungswechsel in der bisherigen Praxis der Arbeitsintegration dar.

In bestehenden Programmen würden Arbeitslose auf eine unbekannte Stelle hin trainieren. Sei diese gefunden, ende die Begleitung durch die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV). Mit dem neuen Programm hingegen könne der Job-Coach bei Schwierigkeiten vermitteln und falls nötig eine Weiterbildung sicherstellen, heisst es in der Mitteilung.

Längerfristige Lösung

Dank einer Unterstützung von betroffenen Personen und Unternehmen durch einen Coach erfolge die Integration in den Arbeitsmarkt rascher und nachhaltiger. So solle verhindert werden, dass ein Arbeitnehmer seine Stelle wieder verliere, weil er etwa ein Computer-Programm oder eine bestimmte Arbeitstechnik nicht beherrsche.

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