André Reithebuch zeigt sein schauspielerisches Talent
André Reithebuch ist neu auch in der Musical-Branche tätig. Er wird ab Juli im Musical «Gotthelf» als schöner, aber stummer Senn zu sehen sein. Trotz Spass an der Sache möchte er keine Schauspielkarriere starten.
André Reithebuch ist neu auch in der Musical-Branche tätig. Er wird ab Juli im Musical «Gotthelf» als schöner, aber stummer Senn zu sehen sein. Trotz Spass an der Sache möchte er keine Schauspielkarriere starten.
Von Manuela Oertli
Glarus. – Im Musical «Gotthelf» wird auch ein Glarner zu sehen sein: André Reithebuch hat die Rolle eines Sennes übernommen. Auf der Thuner Seebühne spielt er einen schönen Alpenknaben, der frisch ins Emmental zieht. Er wird zum grossen Konkurrenten des bisherigen Dorfschwarms. Reithebuch muss dabei weder singen noch sprechen. «Ich arbeite nur mit Mimik», erzählt der Ex-Mister Schweiz.
Auf der Suche nach Ersatz
Er sei von der Organisation angefragt worden, fand das Konzept interessant und habe dann zugesagt. Reithebuch erklärt sich die Anfrage mit seiner Bodenständigkeit: «Ich passe gut in diese Rolle.» Als kleiner Knabe sei er auch auf die Alp gegangen und könne daher hinter dieser Rolle stehen. «Es gibt aber bereits ein Problem», gesteht Reithebuch. Es werde 30 Auftritte geben, aber er könne unmöglich soviele Male nach Thun fahren. «Ich suche deshalb gerade einen Ersatz, der meine Rolle übernimmt.» Reithebuch wird also nur in einem Teil des Musicals zu sehen sein.
Mit den Proben hätten sie bereits begonnen. Aber auch dort müssen sich die Organisatoren an ihn anpassen: «Mehr als eine Probe pro Woche liegt nicht drin.» Denn er arbeite ja noch als Zimmermann, manchmal sogar in einem 100-Prozent-Pensum.
Reithebuch bleibt sich treu
Auch wenn sich André Reithebuch ja eigentlich gewohnt ist, sich vor Menschen zu präsentieren, werde er bei seinen rund 15-minütigen Auftritten sicherlich auch nervös sein, gibt er zu: «Ich möchte keine Fehler machen.»
Das Schauspielern mache ihm Spass, aber ständig könnte er das nicht machen. Er habe auch schon inseinem «Amtsjahr» solche kleineren Rollen übernommen. Das sei zwar immer lustig gewesen und sehr abwechslungsreich. «Aber ich werde meinem Beruf treu bleiben.»
Der Linthaler nimmt nach eigenen Aussagen lieber Aufträge an, bei denen er für etwas Botschafter sein könne. «Da fühle ich mich wohler, und ich kann auch ganz dahinter stehen.» Aber auch sonst wird es bei Reithebuch keine grossen Änderungen geben. Er wird nun sicher nicht etwa nach Hollywood in die Filmmetropole ziehen, «denn ich brauche die Berge um mich herum.»
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