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600 Jugendliche sind im Juskila

Das Jugendskilager von Swiss-Ski wurde am Samstag feierlich auf dem Lenker Kronenplatz eröffnet. An der diesjährigen Schneesportwoche nehmen auch neun Jugendliche aus dem Kanton Glarus teil.

Südostschweiz
07.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Schneesport. – 600 Jugendliche – alle mit einer gelben Mütze ausgestattet – haben sich auf dem Lenker Kronenplatz versammelt und lassen gemeinsam die weissen und braunen Ballone in den Nachmittags-Himmel steigen: Das war der offizielle Startschuss am Samstag zum 74. Jugendskilager (Juskila) an der Lenk (BE).

Die 13- und 14-jährigen Schneesportler aus allen vier Landesteilen der Schweiz, sowie aus dem Ausland gehören zu den glücklichen Ausgelosten, die auf Einladung des Schweizerischen Skiverbands kostenlos eine Woche an der Lenk verbringen.

Unter den 600 Teilnehmern sind in diesem Jahr auch neun Jugendliche aus dem Kanton Glarus. «Ich freue mich besonders aufs Skifahren und darauf, neue Leute kennenzulernen», sagt die 13-jährige Jasmin Hefti aus Luchsingen.

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier

Der Tradition des Juskilas entsprechend fand die Eröffnungsfeier am Samstag in gebührendem Rahmen statt. Neben den Auftritten von «Swisstricks», einer Kampftanz-Showtruppe aus Bern, und der «The Voice of Switzerland»-Siegerin Tiziana Gulino sorgten auch die vier Swiss-Ski-Athletinnen und -Athleten Joana Hählen (Ski Alpin), Patrick und Philip Gasser (Skicross) sowie Sandra Gerber (Snowboardcross) für Unterhaltung. «Es ist schön die Jugendlichen jeweils eine ganze Woche auf der Piste anzutreffen. Bereits mein Grossvater und meine Mutter haben in der Vergangenheit bei der Durchführung des Juskilas mitgeholfen. Ein solches Lager schweisst definitiv zusammen», so die gebürtige Lenkerin Joana Hählen.

150 Freiwillige helfen mit

Ein Sportlager dieser Grössenordnung kann laut Swiss Ski nur dank der Unterstützung zahlreicher Gönner, Paten und Sponsoren durchgeführt werden.

Den einzigen Beitrag, den die Jugendlichen leisten müssen, ist ein symbolischer Betrag von 40 Franken. Nicht zu vergessen sind die 150 freiwilligen Helfer, die jedes Jahr dafür sorgen, dass das Juskila für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. (eing)

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