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100 000 Flüchtlinge für die Schweiz?

Bern. – Die Schweiz soll 100 000 syrische Flüchtlinge aufnehmen. Dies fordern Flüchtlingsorganisationen wie Solidarité sans frontières in einem offenen Brief.

Südostschweiz
07.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Die Schweiz könne und müsse mehr tun, sagte Amanda Ioset von Solidarité sans frontières gestern vor den Medien in Bern. Balthasar Glättli, Zürcher Nationalrat der Grünen, wies darauf hin, dass seit dem Zweiten Weltkrieg weltweit nie so viele Menschen auf der Flucht gewesen seien wie heute. (sda)

Bern. – Mit Nordkorea präsentiert sich eines der abgeschottetsten Länder der Welt an der Berner Ferienmesse. Mit Plakaten und Prospekten will eine Delegation des Tourismusministeriums ab dem 15. Januar auf das Land aufmerksam machen. Man habe sich gut überlegt, ob man einem solchen Land eine Plattform bieten wolle, sagte Messe-Sprecher Adrian Haut gestern dem Schweizer Radio SRF. «Wir gehen davon aus, dass die Besucher mündig genug sind, um selber zu entscheiden, ob sie das Land bereisen wollen oder nicht.» (sda)

Zürich. – Nationalrat Toni Bortoluzzi, ein Urgestein der Zürcher SVP, würde gern nochmals zu den Wahlen im Herbst 2015 antreten. Er bestätigte gestern eine Meldung des «Anzeiger Bezirk Affoltern». Noch stehe aber nichts fest, relativierte er. Die Partei stellt die Kandidatenliste erst nach den kantonalen Wahlen im April zusammen. Innerhalb der Partei gibt es Forderungen nach einer Verjüngung der Zürcher Abordnung in Bern. (sda)

Toni Bortoluzzi

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