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† Marie?Schuler-Ehrler

Steinerberg/Sattel Mis Grosi oder «d?Beckä Marie» – wie die ältere Sattler sägid – isch am 7. Januar 1930 als jüngschds Chind vom Anton und vo dä Katharina Ehrler-Gwerder, wo d?Bäckerii im Sattel gha hend, uf d?Wält cho.

Südostschweiz
28.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Steinerberg/Sattel Mis Grosi oder «d Beckä Marie» – wie die ältere Sattler sägid – isch am 7. Januar 1930 als jüngschds Chind vom Anton und vo dä Katharina Ehrler-Gwerder, wo d Bäckerii im Sattel gha hend, uf d Wält cho. Du hesch zwei Brüedere, dä Toni und de Josef, und en Schwöschter, d Therese, gha. Aber leider hesch du de Toni nie döffe kännälernä, will er i Himmel cho isch, bevor du uf d Wält cho bisch. Nach de Schuelziit im Sattel hesch du i de Bäckerii ghulfä. Wod älter worde bisch, bisch uf Schwyz zum Coiffeur Haller go dä Hushalt machä. I dere Ziit hesch du mi Grossdädi nöcher känne­glernt, und am 27. Juni 1955 hend d Hochzitsglogge für üch glütä. Ier sind 50 Jahr ghüradä gsi, wo dä Grossdädi vertschlafe isch. Zämä hend ier vier Söhn gha, de Kurt, wo leider scho drü Wuchä vor dier i Himmel gangä isch, de Josef, de Ernst und de Thomas, und eis Meitli, d Maria. Du hesch zwar nid so viel vo dä Wält entdeckt, aber hesch immer gluegt, dass einisch i de Wuchä uf Schwyz gange bisch, um mit de Therese öpis z undernä. Du hesch viel freud a üs Grosschind gha – im ganze sind mier sibä. Du und ich händ zäme viel schöni Sachä erläbt. Zum Bispiil hend mier zwei es paar schöni Nächt zämä verbrungä und sind meischtens nid so früe gu schlafä. Wenn ich bi dier gsi bin, hesch viel und gärä bachä, hesch aber immer müesse luägä, dass es nu Teig gha häd für de Chuächä. Du hesch es guets Härz gha und hesch mier au verzieh, wenn ich is Hammschterchämmerli öbis go holä bin, ohni z frage. Aber leider hesch du viel mit dinere Gsundheit z chämpfä gha, bsundrigs nach em Tod vo dinere Schwöschter Therese isch es dier gar nid gued gange.Du bisch nümme so sicher z Fuess gsi und bisch au viel umghied. Dis Gedächnis hed au immer meh abgäh, darum hend mier dich nümmä chönne mit guetem Gwüsse deheimä lah und bisch am 24. September 2013 is St. Anna cho. Ded bisch du nu einisch richtig ufblüeht, und mier hend viel Nüs und Luschtigs vo dinerä Jugendziit döffä erfahre.

Gägä Schluss bisch aber immer schwächer wordä. Tuä du jetzt gruäbe, und tuä du üs öpä s eint oder s andermal als Schutzängeli beschützä.

Jetzt dafsch du bi mim Grossdädi und bi mim Götti sii. Im Namä vo dä ganzä Familiä

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