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† Felix Blunschy

Schwyz Felix wurde am 28. April 1958 als Sohn von Elisabeth und Alfred Blunschy-Steiner geboren. Mit seinen zwei älteren Geschwistern wuchs er in einem schönen Haus an der Schlagstrasse auf, in welchem er beinahe sein ganzes Leben verbrachte.

Südostschweiz
18.08.14 - 02:00 Uhr

Seine Kindheit in Schwyz war geprägt vom Spielen in der Natur, sei es das Fischen im Nietenbach, Muscheltauchen im Lauerzersee oder Abenteuern im Wald. In der Nachbarschaft, im Schulhaus Herrengasse und später im Kollegi Schwyz schloss er tiefe Freundschaften, von denen manche lebenslang hielten. Seine Verbundenheit zu Schwyz und dessen Natur hielt an und prägte ihn sehr. Wenn er die Mythen sah, fühlte Felix sich stets zu Hause.

In seinen Jugendjahren durfte Felix eine Lehre zum Maschinenmechaniker machen, was ihn sehr interessierte und erfüllte. Auch das Reisen mit seinen Freunden, zum Beispiel nach Finnland oder nach Südfrankreich, machte diese Zeit sehr aufregend für ihn. Nach der Lehre nahm Felix eine Stelle bei der Victorinox an, wo er über 30 Jahre beschäftigt war. Seine Arbeit bereitete ihm Freude, und er war stets für einen Spass mit den Arbeitskollegen zu haben.

1986 heirateten Felix und Monika, und aus dem Junggesellen wurde ein Familienvater. Liebevoll kümmerte er sich um seine drei Kinder, plante Ausflüge in die Natur oder in Museen und Zoos und war begierig, sein grosses Wissen weiterzugeben.

In seiner Freizeit ging er gerne Wandern, Squashen, Jassen, traf sich mit den Jahrgängern und war Mitglied im Turnverein. Mit seiner Leidenschaft dem Kochen verwöhnte er gerne seine Familie. Sogar einige Seiten von «Papa's Kochbuch» sind entstanden. An der Schlagstrasse kümmerte er sich sorgsam um den Garten und hatte viel Freude an selbstgepflanzten Blumen und Gemüsen.

Vor rund 15 Jahren kam die erste Krebsdiagnose und brachte Felixs Leben durcheinander. Trotz dem ständigen Auf und Ab und trotz Schmerzen und Rückschlägen hat Felix immer eine bewundernswerte Zuversicht gezeigt. Der Lymphdrüsenkrebs war hartnäckig und fesselte Felix für lange Zeit ans Haus und auch ans Krankenbett. In dieser Zeit sehnte er sich nach Ausflügen in die Natur und nach Reisen. Immer, wenn es ihm wieder besser ging, verfolgte er seine Hobbys, ging arbeiten und war sich sicher, dass es von nun an nur noch bergauf gehe.

Am 16. Juli schlief Felix nach seiner langen Krankheit friedlich ein. Wir werden Felix als liebenswerten und lebensfrohen Menschen in Erinnerung behalten und sind dankbar für die vielen schönen Erinnerungen und gemeinsamen Stunden.

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