×

Zahl der Firmengründungen in Graubünden nimmt ab und in Glarus zu

Auch in diesem Jahr wurden in der Schweiz über 37'000 neue Firmen gegründet. Im Kanton Glarus konnte im Vergleich zu Graubünden ein Zuwachs an Neugründungen verzeichnet werden.

Südostschweiz
01.10.22 - 11:53 Uhr
Wirtschaft
Die neusten Zahlen des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigen einen Rückgang der Neugründungen.
Die neusten Zahlen des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigen einen Rückgang der Neugründungen.
Bild Rawpixel

Trotz Energiekrise, sicherheitspolitischen Unsicherheiten sowie international anhaltenden Corona-Massnahmen strotzt die Schweizer Start-up-Branche weiterhin vor Gründerlaune. In den ersten neun Monaten 2022 wurden insgesamt 37'092 neue Firmen ins Schweizer Handelsregister eingetragen, teilte das IFJ Institut für Jungunternehmen am Freitag mit. Das sind zwar 1,6 Prozent weniger als im Rekordjahr 2021, der Wert liege aber 8,5 Prozent über dem Langzeitdurchschnitt.

Firmengründungen gehen in Graubünden zurück

Die Gründerwelle war mit einem Plus von 3,0 Prozent besonders in Zürich spürbar. Nebst Zürich konnte in zehn weitere Kantonen die Anzahl der Neugründen gegenüber der rekordhohen Vorjahresperiode nochmals gesteigert werden. Darunter gehört auch der Kanton Glarus mit einem Plus von 4,0 Prozent. 

Einen leichten Rückgang hat der Kanton Graubünden zu verzeichnen. Während in den ersten neun Monaten des Vorjahres noch 787 neue Firmen gegründet wurden, sind es dieses Jahr 751. Das ist ein Rückgang von 4,6 Prozent. 

Hightech weiter im Trend

Wie das IFJ Institut für Jungunternehmen in der Medienmittteilung schreibt, sind zum Zeitpunkt der Gründung 66 Prozent der Gründerinnen und Gründer noch in einem anderen Unternehmen angestellt. Nach der Gründung geht die Zahl auf etwa 40 Prozent zurück.

Einen besonderen Wachstumsschub erlebt die Hightechbranche. Mit einem Plus von 21,9 Prozent gehört sie mit dem Gesundheitswesen (+12,3 Prozent) sowie Transport & Logistik (+10,9 Prozent) zu den Gewinnerbranchen. Wie die Statistik zeigt, hat der Handel und die Land- und Forstwirtschaft es besonders schwer. (red)

Kommentieren
Kommentar senden

Jetzt für den «zMorga»-Newsletter anmelden

Mit unserem Morgenbriefing von Montag bis Freitag top informiert in den Tag starten.

Mehr zu Wirtschaft MEHR