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Projekt Lagobianco: Bestehende Anlagen erneuern

Die Ende März von der Regierung des Kantons Graubünden genehmigten Konzessionen für das Repower-Projekt Lagobianco sind rechtskräftig, es sind keine Einsprachen eingegangen. Die zweite Phase des kantonalen Bewilligungsverfahrens betrifft nun die Projektgenehmigung.

Südostschweiz
26.06.14 - 16:26 Uhr

Poschiavo. – Repower wird für die zweite Phase voraussichtlich noch 2014 ein Projektgenehmigungsgesuch einreichen. Entsprechend schliesst das Unternehmen in den nächsten Monaten die Arbeiten am Auflageprojekt und am Umweltverträglichkeitsbericht Stufe 2 ab.

Ziel ist es, das Pumpspeicher-Kraftwerk so weit voranzutreiben, dass es realisiert werden kann, sobald die Rahmenbedingungen dies erlauben. Das Pumpspeicher-Kraftwerk Lagobianco dient insbesondere dazu, Strom aus unregelmässiger Produktion von Wind- und Solarkraftwerken aufzunehmen und für nachfragestarke Zeiten bereitzustellen.

Projekt optimiert

Das Auflageprojekt konnte in mehreren Punkten weiter optimiert werden. So kann auf zwei Zugangsstollen verzichtet werden. Das verringert den bergmännischen Aufwand und macht Erschliessungsstrassen und Geländegestaltungen unnötig. Nach Norden verschoben wurde auch das Ein-/Auslaufbauwerk im Lago di Poschiavo, dies aufgrund der Geologie und einer veränderten Positionierung der unterirdischen Kavernenzentrale.

Als Folge der Verzögerungen im Hinblick auf die Realisierung werden die im Puschlav vorgesehenen Arbeiten zeitlich neu disponiert. So wird nach Erhalt der Bewilligung mit der Erneuerung der ebenfalls zum Konzessionsumfang gehörenden bestehenden Anlagen begonnen. Dabei steht insbesondere eine Totalerneuerung des auf das Jahr 1910 zurückgehenden Kraftwerks Robbia auf dem Programm. (so)

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