Hoteliers reagieren auf den tiefen Eurokurs
Die Gäste der 3-Sterne-Hotels schauen am meisten aufs Geld. Entsprechend stark sind sie vom schwachen Euro betroffen. Das Hotel «Piz Mitgel» in Savognin hat als erste Massnahme den Betrieb vorübergehend geschlossen.
Die Gäste der 3-Sterne-Hotels schauen am meisten aufs Geld. Entsprechend stark sind sie vom schwachen Euro betroffen. Das Hotel «Piz Mitgel» in Savognin hat als erste Massnahme den Betrieb vorübergehend geschlossen.
Savognin. – Das Hotel «Piz Mitgel» liegt an der Durchgangsstrasse und hat 60 Betten, die derzeit alle leer sind. «Für diese Woche war die Belegung ohnehin nicht gut und nach dem Eurodebakel sind auch noch die letzten Gäste abgesprungen», erklärt Hotelbesitzer Sepp Waldegg.
Die vorübergehende, kurzfristige Schliessung des Hotels ist eine der Massnahmen, mit welchen Waldegg sein Hotel vor dem Aus retten will. «Das Wichtigste ist, liquid zu bleiben, doch dazu muss ich, wenn die Einnahmen stocken, die Ausgaben tief halten.» Das Personal musste deshalb vorübergehend Ferien beziehen.
Treue Stammkundschaft
Das «Piz Mitgel» kann auf eine treue Stammkundschaft zählen. Dennoch ist die Zukunft des Hotels ungewiss. «Wir bewegen uns in einem internationalen Markt, und mit den Preisen der ausländischen Konkurrenz können wir einfach nicht mithalten», weiss Waldegg.
Seine grösste Hoffnung setzt er deshalb auf den «konservativen Schweizer Touristen». Diesen ist der starke Franken egal und die Schweiz wollen sie trotz Währungsvorteilen nicht verlassen. (bcm)
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