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«Grand Resort Bad Ragaz» investiert in seine Zukunft

«Das erste Halbjahr 2014 war durchzogen, die Monate danach hervorragend. Entsprechend erwarte ich ein sehr gutes Ergebnis sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag», erklärt Peter P. Tschirky, Vorsitzender der Geschäftsleitung des «Grand Resort Bad Ragaz», im Interview mit der «Handelszeitung».

Südostschweiz
Montag, 29. Dezember 2014, 19:54 Uhr
Peter P. Tschirky, Vorsitzender der Geschäftsleitung des «Grand Resort Bad Ragaz».

Bad Ragaz. – Für das kommende Jahr prognostiziert Peter P. Tschirky ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent. «Es braucht jedoch erhebliche Marketinganstrengungen, um die Destination mit dem harten Schweizer Franken zu verkaufen», sagt der Luxus-Hotelier.

In eine Sackgasse gefahren

In diesem Zusammenhang kritisiert Tschirky den Bund. «Bei der Subventionspolitik sind wir in eine Sackgasse gefahren.» Die Landwirtschaft erhalte ihre Milliarden, die Forstwirtschaft ihre Millionen. In den Tälern würden Strassen und Infrastrukturen gebaut. Nur die Leistungsträger in den Berggebieten gingen vergessen. «Es braucht bei der Geldverteilung eine bessere Koordination zwischen all diesen traditionellen Subventionsempfängern und den wirtschaftlichen Impulsgebern.» Dazu gehörten die Premium-Hotellerie und die Wellness-Branche.

Ohne Quersubventionierung 

Der Chef des «Grand Resort Bad Ragaz» betont, dass sein Betrieb ohne Quersubventionierung funktioniere. «Wir haben mittlerweile kein defizitäres Geschäftsfeld mehr. Insgesamt befruchten sich die einzelnen Teile gegenseitig.» In den letzten Jahren wurden gegen 200 Millionen Franken in die Erweiterung und Modernisierung der Ostschweizer Ferien-, Medizin- und Thermenanlage gesteckt. «Die zeitgemässe Anpassung geht weiter, aber nicht mit den gleich hohen Beträgen», sagt Tschirky. Geplant sei die Erneuerung des Grand Hotel Quellenhof. (so)

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