×

Der Neue bei der Eternit will die Innovation stärken

Die Eternit (Schweiz) AG hat einen neuen Chef. Anfang Monat übernahm Marco Steg die Aufgaben von Harry Bosshardt. Für den neuen Geschäftsführer in Niederurnen seien die Werte des Traditionsunternehmens genauso wichtig wie verstärkte Innovation, sagt er.

Südostschweiz
28.09.17 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Marco Steg ist neuer CEO der Eternit (Schweiz) AG.
Marco Steg ist neuer CEO der Eternit (Schweiz) AG.
SÜDOSTSCHWEIZ

Die Leitung der Swisspearl Group verlangt nach einem vollamtlichen Chef», begründet Harry Bosshardt die Ernennung von Marco Steg zum neuen Geschäftsführer der Eternit (Schweiz) AG. Denn Bosshardt selbst möchte sich auf die Rolle als Verwaltungsrat der Swisspearl Group und als CEO (Chief Executive Officer) der Swisspor Gruppe fokussieren. Wodurch er sich nun wieder seinen Kernaufgaben widmen kann.

«Die Chemie zwischen uns hat von Anfang an gepasst. Uns beiden war relativ schnell klar, dass wir ähnlich ticken», meint Bosshardt zu seinem Nachfolger Marco Steg. Ihm sei die Bedeutung und die Geschichte, dem Herzstück der Unternehmensgruppe, der Marke «Eternit», von Anfang an bewusst gewesen. Dies war für Steg einer der Hauptgründe für die Übernahme der Eternit-Geschäftsleitung. «Ich freue mich sehr darauf, die Geschichte der Eternit erfolgreich weiterzuschreiben», sagt Steg.

Der neue Chef fühlt sich als Teil des Teams

In seinen ersten Tagen habe er nun gespürt, dass der Belegschaft eines der grössten privaten Arbeitgebers im Kanton Glarus die Grösse des Namens Eternit bewusst ist. «Ich spüre eine sehr enge Verbundenheit zum Unternehmen. Aber auch ein Stolz auf die eigenen Fähigkeiten.» Dies sei einer von vielen wichtigen Werten, die es in Zukunft weiter zu pflegen gelte. «Ich fühle mich als Teil des Teams in Niederurnen, und ich werde mit genauso viel Herzblut wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meinen Beitrag leisten.»

Aber auch Patron Bernhard Alpstaeg sei mindestens einmal die Woche in Niederurnen zu Besuch und pflege einen fast schon einmaligen Kontakt zu den Mitarbeitenden.

Für Marco Steg soll der Teamgeist aber nicht an den Landesgrenzen aufhören, die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt soll auch mit den anderen Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland und Slowenien gepflegt und gestärkt werden.

Mit neuen Produkten in die Zukunft

Für eine florierende Zukunft des Unternehmens ist für den 55-Jährigen auch die Innovation ein zentraler und äusserst wichtiger Faktor. «Neben dem bestehenden Forschungs- und Entwicklungsteam wurde eine neue In-novationsgruppe aufgebaut.» Dieses Team arbeitet an diversen Innovationen, die man kontinuierlich über die nächsten Jahre lancieren werde. «Wir freuen uns sehr, dass wir bereits im Januar an der Swissbau in Basel spannende neue Produkte präsentieren können.» Somit könnten die Mitarbeiter genauso stolz auf die Zukunft sein wie auf die erfolgreiche Vergangenheit des Unternehmens, ist sich Marco Steg sicher.

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Wirtschaft MEHR