Durchzogenes Jahr für Bündner Hotellerie
Die Bündner Hotellerie findet nur langsam den Weg aus der Talsohle. Im vergangenen Jahr hat sind die Übernachtungszahlen zwar wieder etwas angestiegen. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh.
Die Bündner Hotellerie findet nur langsam den Weg aus der Talsohle. Im vergangenen Jahr hat sind die Übernachtungszahlen zwar wieder etwas angestiegen. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh.
Chur. – Nach wie vor leiden die Bündner Herbergen unter den Nachwirkungen der Finanzkrise und unter dem harten Franken. 2013 gab es in Graubünden 5,16 Millionen Hotelübernachtungen, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Über den Berg ist die Hotellerie deswegen aber noch lange nicht. Im Vergleich mit dem Rekordjahr 2008 habe man bei den Logiernächten einen Rückgang um 1,1 Millionen oder 17 Prozent hinnehmen müssen, heisst es im Jahresbericht des Dachverbandes Hotelleriesuisse Graubünden.
Hoteliers nicht zufrieden
Mit 2,81 Millionen Logiernächten wurde in der Wintersaison 2013/2014 ein leichtes Plus von 0,3 Prozent registriert. Dieses Resultat befriedigt die Hoteliers aber nicht. Sie führen die nur geringe Verbesserung unter anderem auf schlechte Witterungsbedingungen für den Wintersport zurück. An den wichtigen Skitagen der Saison habe wegen des schlechten Wetters und der grossen Schneemengen «kein Pistenbetrieb aufrechterhalten werden können». (mo)
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